“Wer Kiew hat, kann Rußland zwingen.”

RO: “Cine are Kievul, forteaza Rusia.” Dictonul acesta geopolitic pare sa fie valabil indiferent de regimurile care au incercat sa-l puna in practica, fie ca-i vorba de Reich-ul German nr. 2, nr. 3 sau “Occidentul” de azi.

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…Sprach einst Paul Rohrbach (1869 – 1956), Publizist und Geopolitik-Spezialist in der Zeit des Ersten Weltkrieges. Dieser Lehrsatz scheint als Leitmotiv (Leidmotiv?) die konfliktgeladenen Hegemonial-Bestrebungen der Deutschen Reiche (Nr. 2 und 3) – und des heutigen “Westens” – gegenueber der Ukraine zu bestimmen. Geopolitik funktioniert scheinbar immer nach den gleichen von der Geographie aufgezwungenen Regeln, egal, ob am Mikrophon ein Goebbels krakeelt, ein Rasmussen poltert oder ein Steinmeier mahnt… Den ausfuehrlichen Artikel zu obigem Thema koennt ihr hier lesen.
PS: Gilt aus russischer Sicht vielleicht auch “Wer Kiew hat, kann Berlin zwingen”?

kiew1
Kiew waehrend des II. Weltkriegs. (Und ich dachte es waere Berlin) Quelle: Public Domain

 

Posted by at 08/08/2014
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3 Responses to “Wer Kiew hat, kann Rußland zwingen.”

  1. Anonymous says:

    … geht auch von einer ethnischen (“völkischen”) Seite her zu betrachten. Ukrainisch ist “nur” der kleinrussische Dialekt, wie Weißrussisch eben der weißrussische und Großrussisch der großrussische ist. Großrussisch, Kleinrussisch und Wießrussisch bilden gemeinsam die russische Nation.

    “Modern” sollten da ebenso die anderen ostlawischen Sprachen/Dialekte miteinbezogen werden. Die ach wie armen von den Großrussen soooo unterdrückten Kleinrussen haben selber nix Gscheiteres in von ein paar saufrechen Lümmeln vernebelten Schädeln als z.B. die Russinen zu ignorieren (“unterdrücken” – was sicher Blödsinn ist …) und auch andere “unangepasste ostslawische Gruppen” einzusacken zu versuchen.

    Die Bolschis hatten mit dem “triopolar russischen” Denkansatz ihre liebe Not und daran krankt auch heute alles noch. Mag mutmaßlich mit der Herkunft der meisten Führungsleute der Bolschis zusammenhängen, die sich vor lauter Auswähltheitsgetue wohl am liebsten permanent in den eigenen Allerwertesten gebissen hätten. Wie das doch den Verhältnissen bei den neu installierten “Mickey Mouse Herren” von neuen Besatzers Gnaden in Kiew ähnelt …

    Es wird darauf ankommen ob die Menschen sich weiterhin von einer Handvoll rotzfrecher Pimpeln manipulieren lassen …

    • hans says:

      ob klein+gross+weiss eine einzige russische nation bilden wollen, obliegt theoretisch ihrer eigenen entscheidung und nicht irgendwelchen wissenchaftlichen erkenntnissen ueber die nahe anverwandtschaft der 3 sprachen und auch nicht geopolitischen ueberlegungen aussenstehender. uebrigens: die sprachen sind sich nahe – doch so extrem nahe doch wieder nicht. weissrussisch steht dem ukrainischen recht nahe und ist nicht bloss ein dialekt. und selbst wenn die sprachen identisch waeren in den drei laendern, muss deshalb immer noch nicht eine einzige nation draus werden bzw. ein einziges land. siehe die deutschsprachigen laender der gegenwart, nicht zu sprechen von den suedslawischen gruppen.

  2. Anonymous says:

    …teile und herrsche!

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