Warum Angela Merkel und Klaus Johannis keine Kinder haben… Binsenweisheiten des Herrn “Anonymous”

Hier einer der typischen Beitraege eines anonymen Kommentators auf meinem Blog (Herr Anonymous). Er dreht sich, wie die meisten anderen, etwas langatmigen, Kommentare des Herrn A. um die Stichwoerter amerikanische Dominanz in Deutschland, Osteuropa und ueberhaupt, die (von den Eliten der Gesellschaft gewollte und gesteuerte) Abnahme der Bevoelkerung in Europa und die “verdaechtigen” Nichtregierungsorganisationen (NGO’s = Nongovernmental Organisations – in der Uebersetzung von Herrn Anonymous “Nicht-gewollte Organisationen”), die sich zum Knecht und Ausfuehrungsgehilfen der boeswilligen Eliten machen lassen.

Moege sein Beitrag – nun erstmals auch als Posting – zum Nachdenken anregen, egal inwieweit Sie, geneigter Leser, mit dem namenlosen Autor uebereinstimmen. Vieles finde ich einer schluessig, vieles jedoch unbewiesen und unbeweisbar, so manches ideologisch/dogmatisch durschsetzt…
Kursiv unter den jeweiligen Absaetzen finden Sie meine persoenlichen Kommentare dazu… (Hans Hedrich)

funny-anonymous-masks-Guy-Fawkes

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Rumänien zählte zum Zeitpunkt des mit allergrößter Wahrscheinlichkeit vom Ausland aus initiierten Militärputsches von Dezember 1989 rund 24 Millionen Einwohner. Rund 2 Jahrzehnte später – bei der Volkszählung von Spätherbst 2011 – betrug die Bevölkerung Rumäniens nach “offizieller Lesart” grad noch ein klein wenig über 18 Millionen, wobei “angeblich Kundige” der Ansicht sind, dass die “wahre Zahl” so um die 16 Millionen liegen könnte.
HH: Es war nachgewiesenermassen ein vom Ausland (mit)initiiertes Unterfangen. Gottseidank, sonst waeren wir den Schuster und seine Sippe wohl “nie” los geworden! Dann: Ich einer finde, nicht die Abnahme der Bevoelkerung heute ist ungesund fuer die Gesellschaft, sondern deren schnelle Zunahme ueber Generationen, bis vor kurzem!

Die durch EU und Nato eingesetzte – bei “allerpositivster” Betrachtungsweise von EU und Nato zumindest an der Macht gehaltene – Quislingsclique in Rumänien schaffte es durch ihre evidente Misswirtschaft “locker” 1/3 der Bevölkerung des Landes außer Landes zu treiben.
HH: Das hat die Clique nicht im Auftrag von EU und NATO und nicht mit boeser Absicht Rumaenien gegenueber gemacht, sondern eher aus dem Unvermoegen, in RO Arbeit und Wohlstand entstehen zu lassen, bzw. aus eigenem tief verwurzeltem kleptomanischem Trieb… Uebrigens, Hidroelectrica S.A. war extrem profitabel – und wurde von den Kleptokraten in den Bankrott getrieben!

Konkret betrachtet musste alles volkswirtschaftlich Relevante Rumäniens durch die das Land Rumänien in Botmäßigkeit zu haltende Quislingsclique um ein paar symbolische Brosamen an ausländisches Kapital übergeben werden. Es gibt kein einziges volkswirtschaftlich relevantes Unternehmen in rumänischem Besitz und Verfügungsgewalt mehr, abgesehen von einigen notorischen Defizitbringern, die derzeit niemand haben mag. Somit hat KEINE rumänische Regierung auf völlig unabsehbare Zeit hinaus auch nur eine Minimumchance irgendetwas im Lande Rumänien noch wirtschaftlich zu steuern zu vermögen!
HH: Diese Kleptoclique sind doch diejenigen bzw. die Nachkommen derer, die die marode sozialistische Industrie ROs anno damals aufgebaut bzw. in den Ruin gesteuert haben! Sprich, die Ex-Nationalkommunisten und ihr Umfeld…

Rumänien verkam zur verlängerten Werkbank ausländischen Kapitals. Die Einzelperson der rumänischen Bevölkerung – abgesehen von einer winzigen Schicht “Privilegierter” – hat nur 2 Optionen offen: Zu Hause als jämmerlich bezahlter Lohnsklave an den verlängerten Werkbänken des Auslandskapitals zu Drittweltlöhnen zu fronen und dabei ein Preisniveau, wie es überall in Europa üblich ist, zu akzeptieren oder sich auf Arbeitssuche außer Landes zu begeben und damit die “völkische Komponente” ihres individuellen Daseins zu riskieren!
HH: Rumaenien “verkam” zur verlaengerten Werkbank des Westens??? Sie belieben zu scherzen! Rumaenien stieg vielmehr auf zur verlaengerten Werkbank des Westene! – aus den selbst verursachten Ruinen des Nationalkommunismus Marke Ceausescu. Ohne westliches Geld haette RO heute noch nicht einmal befahrbare Landstrassen, genauso wenig wie Albanien. Ohne Scheiss-IWF, Scheiss-EU. Scheiss-Weltbank usw. gaebe es RO heute nicht mehr, da es am eigenen Unvermoegen gescheitert und implodiert oder auch explodiert waere!

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Von der Holzwerkbank zur verlaengerten Werkbank – Abstieg oder eher Aufstieg fuer Rumaenien?

Vermutlich befinden sich bereits in etwa die Hälfte der rumänischethnischen Bevölkerung im produktions- und reproduktionsfähigen Alter als so “Zwangsrekrutierte” der vom Auslandskapital mittlerweile in Europa aufgestellten industriellen Reservearmee außer Landes. Diese Menschen werden ohne allzu viel bei solchen Vorgängen mitbestimmen imstande zu sein nach Belieben und jeweiligem Bedarf herumgestoßen und werden bei gröberen Missbefindlichkeiten wohl zum Großteil ins massive die nackte physische Existenz bedrohendes Elend gestoßen werden …
HH: “Zwangsrekrutierte”??? Was soll diese Realitaetsverdrehung??? RO kann froh sein, dass Italien, Spanien, Deutschland usw. mehrere Millionen rumaenischer und zigeunerischer Unterschichtler und Profidiebe/Profibettler aufgenommen/geduldet haben! Das sind keine Zwangsrekrutierte, noch nicht einmal im uebertragenen Sinne,  sondern eher Privilegierte des Schicksals, im Vergleich zu denen, die nicht “raus” konnten! Und sie sind die Plagegeister des Westens. Wobei das wiederum hoechst negativ auf RO zurueckwirkt!

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Konkret ersehe ich das in “allernächster Nähe” daran, dass von 6 rumänischethnischen Onkeln und Tanten meines eigenen Nachwuchses 5 in Norditalien leben und dorthin auch ihren – nur mehr überaus spärlichen – Nachwuchs hinverschlepp/t(en) haben/mussten. Dieser Nachwuchs besucht natürlich italienischsprachige Schulen und wird der rumänischen Kultur massiv entfremdet. Es ist interessant zu beobachten, dass mein eigener Nachwuchs teilweise besser Rumänisch beherrscht als verwandte Gleichaltrige, deren beide Elternteile miteinander ausschließlich Rumänisch sprechen. Mein Rumänisch ist inferior und ich verwende es (ja, warum sollte ich das auch tun?) deswegen nur ungern. Zu Hause mit Sicherheit nie …
HH: Damit widersprechen Sie sich… Zwangsrekrutierte geben ihre Identitaet nicht so ohne Weiteres auf, behaupte ich mal, v.a. wenn man ihnen auch noch wie in Italien Unterricht in rum. Sprache anbieten will (s. Video). Privilegierte des Schicksals geben schon eher ihre negativ besetzte Identitaet auf, schaetze ich mal! Das erklaert auch das Phaenomen, das Sie beklagen – wobei die “Opfer” es eher nicht tun (sich darob zu beklagen), sondern es eher als Aufwertung und kulturell-sozialen Aufstieg sehen!
Uebrigens die zigeunerischen Bettelmusikanten aus RO im Westen parlieren mittlerweile untereinander gerne auch auf Spanisch, in der hoffnungslosen Hoffnung nicht als “Rumaenen” identifiziert zu werden!
;-)))

 Völlig die gleiche Situation gilt für die albanischethnische Bevölkerung! Der “letzte Hort” albanischethnischen Lebens in Albanien dürfte wohl das implodierte nationalkommunistische Regime gewesen sein. Es war interessant diese Erscheinungen im Zusammenhang mit diesem Implodieren 1992 zu beobachten, ebenso wie es interessant war, den Regimewechsel in Rumänien 1990 zu beobachten …
HH: Sehr, sehr wenige scheinen jenem authentisch voelkischen Leben hier in AL nachzuweinen – anders als viele in RO! Hier empfinden viele die Zeit nach 1991/92 als Befreiuung und Neubeginn.

Albanischethnische außerhalb Albaniens wurden seit eh und je ethnisch unterdrückt, bzw. im besten Falle ignoriert. Das titobolschewistische Regime drängte einen großen Teil der albanischethnischen Bevölkerung Jugoslawiens zur Auswanderung, in etwa wie das derzeit Rumänien verheerende Regime die rumänische Bevölkerung… Albaner in Griechenland wurden und werden als ethnische Gruppe ignoriert und, wenn sie es wagen sollten deswegen das Maul aufzureißen, niedergemacht.

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Albaner, historische Aufnahme

Seit Etablierung der US-amerikanischen Hegemonie in albanischethnisch besiedelten Räumen gelang es der eugenischen Industrie der uns gemeinsamen Dominanzmacht die reproduktive Kraft der Albanischethnischen zu zerbrechen! Heute ist die Fruchtbarkeitsziffer der Albanischethnischen in Großstädten wie etwa Tirana noch geringer als z.B. in deutschen Großstädten wie Wien. Die Reproduktion der Albanischethnischen im Staat Albanien reicht z.B. seit etlichen Jahren hochgerechnet nicht mehr zum Stabilhalten der bodenständigen albanischethnischen Bevölkerung aus!
HH: Im Gegenzug wurde Albanien eindeutig auf dem Balkan aufgewertet – wobei die Albaner in Zukunft Verantwortung und Zivilitaet mit Nichtalbanern lernen duerfen… Ich einer sympathisiere grundsaetzlich mit dieser Realitaet. ALbanien hat von der Scheissfirma Bechtel (keine Ironie) eine richtige Autobahn gebaut bekommen. RO hat derselben Schessfirma 1-2 Milliarden bezahlt – fuer eine “Klein-Autobahn” von 50 km Laenge bei Klausenburg.

Dieses – aus “völkischer” (blöder Ausdruck, den ich nur gebrauche um zu “provozieren”) Sicht – “hundsgemeine” Spiel der Dominanz ist überall zu beobachten! Gute nationale Führer” sollen bevorzugt sterile Säcke sein. Das hat eben “Vorbildwirkung” auf die Masse der von denen in Botmäßigkeit zu haltenden Heloten der Dominanz!

Man nehme da nur als kleine Beispiele diese unsägliche Frau Merkel – ihres Zeichens mehrfach gewendete Sterile, von der Pastorentochter, über die in Moskau zur SED-Propagandistin Ausgebildete, zur eifrigen Mastdarmakrobatin bei der aktuellen Dominanz – oder die aktuelle südkoreanische Präsidentin, aber auch im siebenbürgersächsischen Bereich einen – höflichst formuliert – “überaus angepassten” Herrn Dr. Bernd Fabritius oder einen Herrn Iohannis aus Hermannstadt …
HH: Siehe oben. Wir sind eh viel zu viele! Lieber ein paar Generationen lang wenige/keine Kinder machen, anstatt dass sich diese Kinder einmal gegenseitig die Koepfe aus Hunger oder Klaustrophobie die Koepfe einschlagen! Habe uebrigens auf einem Foto die Merkel in ihrer Jugend “in pizda goala” gesehen. Deshalb finde ich die Tante ab jetzt cool!

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Die Sache zieht sich wie ein roter Faden durch alles hindurch! Gruppe” bedeutet Gruppenleben und Weitergabe dieses spezifischen Gruppenlebens an die nächste Generation. Die muss dafür einmal vorhanden sein, und das zumindest in einem Umfange der das Weiterbestehen der Gruppe im bisherigen Ausmaße und vor allem Umfange ermöglicht!
HH: Nachbarschaften, Vereine, Bruderschaften usw. Das sind doch Zellen fuer ziviles Gruppenleben, das “voelkisches” nicht ausschliesst – ein Zukunftsmodell! Oder meinen Sie nicht?

Probstdorf_Nachbarschaftszeichen
Nachbarschaftszeichen aus Probstdorf. Quelle hier>>>

Ist so etwas nicht mehr vorhanden, dann müssten bei Intelligenten die “Alarmglocken” schrillen! Das war zu allen Zeiten so und kann und wird sich auch niemals zu ändern vermögen. Es ist einfach Teil der „animalischen Komponente“ unser aller Daseins! Da mag noch soviel “diversiune” in die Köpfe der Menschen zu hauen versucht werden, wie auch immer! Für den Einzelnen sind solche “Binsenweisheiten” oft nicht besonders leicht oder gar “angenehm” zu verkraften! Nicht wahr, Herr Hedrich? War und ist übrigens auch für mich persönlich nicht so…

Roter Faden final internet
Roter Faden. Vorsicht! Nicht verheddern!
Quelle hier>>>

Posted by at 05/04/2013
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27 Responses to Warum Angela Merkel und Klaus Johannis keine Kinder haben… Binsenweisheiten des Herrn “Anonymous”

  1. Armin Maurer says:

    Dieser Anonymus kann nur unser “Szandman” sein. Unter diesem Pseudonym hat er, – laut einigen Zeitgenossen ein Wiener Jurist, der merkwürdigerweise, nach eigenem Bekunden, Anfang der 1970-er Jahre nordsiebenbürgische Katasterämter zu Dokumetationszecken aufsuchte –, seine meisten Beiträge in diversen siebenbürgischen Online-Foren publiziert.

    Fürwahr ein Original, dessen Intentionen im Dunkeln bleiben! Seine Abhandlungen sind meistens von völkischem, stets anti-amerikanischem, aber sehr wohl auch anti-sowjetischem oder anti-faschistischem Gedankengut durchdrungen. Sein Urteil ist immer apodiktisch und erbarmungslos.

    Sich selbst & der Welt ein Dämon. Ein schwer zu verkraftendes Faszinosum allerdings auch. Er wird sich an diesen Zeilen freuen. Die Macher der „Siebenbürgischen Zeitung“ haben eine einzige Antwort auf ihn: Sie sperren ihn jedesmal aus, wenn er sich unter einem neuen Pseudonym in Kommentaren und Forumsbeiträgen zu Worte meldet.

    • hans says:

      szandman deckt ziemlich souveraen ein sehr breites themenfeld ab, das muss ich schon sagen. er kennt nicht nur den suedosteuropaeischen raum oft auch auf der mikroebene, sondern auch die zeitgeschichte dieses raumes, was eine raritaet ist. a

      auch ideologisch bewegt er sich unbekuemmert von scheinbar extrem rechts bis scheinbar extrem links. die politische mitte scheint bei ihm dagegen eher unterbelichtet zu bleiben, dabei lebt man als jurist (so er das ist) eigentlkich von klienten aus der politisch uninteressanten mitte… das finde ich bei ihm fragwuerdig.

      dass er von der SBZ zensiert wird, finde ich eher einen pluspunkt.

      apodiktische urteile mag ich – und pflege sie zuweilen, v.a., weil in sachen osteuropa so unertraeglich viel unsinn verzapft wird, dass ich oft das beduerfnis empfunde, jemand moege mal sagen, was sache ist, und was nicht. im zweifelsfalle tue ich es dann selbst – wohl wissend, dass man damit polarisiert (oder so manchen halbwissenden provoziert).

      was ich bei szandman nicht kapiere, ist seine aversion gegen zivilgesellschaftliches engagement. da behaupte ich mal apodiktisch: bei diesem thema hat szandman einen vogel.

      ansosnten: insgesamt habe ich eine positive meinung ueber seine kommentare (d.h., ueber seinen leitmotivischen, immer gleichen, leicht abgewandelten standardkommentar) – und das, obwohl er meinem schrieb gegenueber nicht die gleiche wohlwollende haltung zeigt.

      schoenen tag an alle

  2. Anonymous says:

    sich verheddern = ein Hed(de)rich sein? :)

  3. Anonymous says:

    In obigem “Dialog” haben sich zwei wahre Intelligenzbestien gefunden:

    “Man nehme da nur als kleine Beispiele diese unsägliche Frau Merkel – ihres Zeichens mehrfach gewendete Sterile, von der Pastorentochter, über die in Moskau zur SED-Propagandistin Ausgebildete, zur eifrigen Mastdarmakrobatin bei der aktuellen Dominanz – oder die aktuelle südkoreanische Präsidentin, aber auch im siebenbürgersächsischen Bereich einen – höflichst formuliert – “überaus angepassten” Herrn Dr. Bernd Fabritius oder einen Herrn Iohannis aus Hermannstadt …
    HH: Siehe oben. Wir sind eh viel zu viele! Lieber ein paar Generationen lang wenige/keine Kinder machen, anstatt dass sich diese Kinder einmal gegenseitig die Koepfe aus Hunger oder Klaustrophobie die Koepfe einschlagen! Habe uebrigens auf einem Foto die Merkel in ihrer Jugend “in pizda goala” gesehen. Deshalb finde ich die Tante ab jetzt cool!”

    Hans Hedrich, wir wollen auch Sie hier nackt sehen!
    Bitte um Handzeichen, wer dafür ist. Dann kann die Community sich auch von Ihrer Herrlichkeit ein Bild machen und wir können entscheiden, ob wir Sie – ob mit oder ohne Kinder – cool finden.
    Und Pfarrer Johannes Klein bitte ich angesichts solcher Neuer-Weg-Beiträge in seiner nächsten Predigt um folgende Fürbitte: Herr, lass Hirn regnen und Hans Hedrich ohne Regenschirm draußen stehen.

    • hans says:

      verklemmt, trollig, laut, kiebitzhaft. erinnert mich sehr an einen gewissen WJH auf der FB-gruppe “kulturerbe der siebenbuerger sachsen”.

  4. Anonymous says:

    Indem „deutsch“, „rumänisch“, „chinesisch“ – oder was auch immer sonst an Vergleichbarem – angesprochen wird, wird auch die den Leuten heute gerne „verpönt gemachte“ sogenannte „völkische“ Komponente angesprochen. Persönlich ist mir diese reichlich egal – ich bin ein bunt zusammengemischtes Wesen, wofür (im Sinne von für welche Seite) soll ich mich da emotionell engagieren? – aber das bedeutet nicht, dass sie deswegen nicht existierte! Die emotionelle Befindlichkeit der Einzelpersönlichkeit war noch niemals das Maß aller Dinge.

    Da ich nun einmal die „Ehre“ hatte das illustre Völkchen der Siebenbürgersachsen über einen Zeitraum von 4 Jahrzehnten gut beobachten zu können und auch deren in den letzten 1 ½ Jahrzehnten entstandenen „virtuellen Welten“ zur Kenntnis nehme (oh Graus, oh Graus …) wurde mir anhand der bereits weitgehendst vollzogenen Auflösung dieser Teilethnie der deutschen Ethnie ziemlich bewusst, was Sache zu sein scheint.

    Das heute gerne als „reaktionär“ bis hin zu „faschistisch“ verdammte sogenannte „Völkische“ ist nun einmal – ob es uns gefällt oder nicht – Grundlage jeden dauerhaften Bestands jedes Völkchens.

    Ein sehr wichtiger Teil dieses „völkischen Verhaltens“ ist – völlig egal ob es dem Einzelnen passt oder nicht – das suffiziente Reproduktionsverhalten des „statistischen Durchschnitts“ der „Volksangehörigen“. Was der Einzelne von diesen treibt oder zu treiben unterlässt, ist Jacke wie Hose. Was zählt ist der statistische Durchschnitt aller Einzelnen des jeweiligen Völkchens. Dieser muss passen, und dann passt´s auch für das Völkchen …

    „Geschlechtslose Fortpflanzung“ mag ein „marginal funktionsfähiges“ Reproduktionsverhalten für parasitär (von im Sinne nichts zu der zum Erhalt der Gruppe unerlässlichen Reproduktionsaktivität beitragen) lebende Randgruppenangehörige (auch römische Kaiser waren einst so etwas, auch konsequent nur gleichgeschlechtlich sich Verhaltende sind so was, usw.)sein, ob die dem einzelnen Beobachter nun als „sympathische“ oder „unsympathische“ Einzelindividuen erscheinen mögen, ist komplett irrelevant, aber als „typisches Gruppenreproduktionsverhalten“ kann das nach wie vor und wohl auch auf unabsehbare Zeit nichts taugen.

    Kurz und prägnant ausgedrückt: Ohne „Volksangehörige“ kein Volk und die „Volksangehörigen“ kommen noch allemal und zu allen Zeiten vorwiegend bis hin zu nahezu ausschließlich aus den Bäuchen dafür geeigneter weiblicher „Volksangehöriger“. Alles völlig banale Binsenweisheiten, die früher Allgemeingut waren und erst im Laufe der letzten paar Jahrzehnte den Leuten systematisch auszubläuen versucht werden.

    Klar, jetzt werden großartige G´schichterln über „Kulturwechsel“ und „Integration“ und all derartiger Kram kommen. Tja, hat auf längere Sicht bislang noch nie wo funktioniert und „entartete“ bislang auch immer innert weniger Generationen zu einem Fiasko. Außerdem bedingt all das die Zerstörung anderer Völker!

    Wer so was für wünschenswert hält, wünscht, dass die Geberkulturen, die von den Frauen der eigenen Kultur nicht mehr zur Welt gebrachte Kinder zu „liefern“ haben, auf Sicht „zerstört“ werden. Aktualiter scheint z.B. die rumänische Kultur ganz offensichtlich in so einer „zur Zerstörung bestimmten“ Position zu sein.

    Tja, ist so was nicht ein unverschämt aggressives Verhalten? Muss in heutigen Zeiten „völkische Aggression“ nicht konsequent abgestellt werden? „Freiheit“, „Menschenrechte“, insbesondere „Gleichheit“, und wie all diese Phrasen da lauten, all dem wird doch zuwider gehandelt durch derartige „völkische Aggression“!

    Durch aufmerksames Verfolgen der nicht hinwegzudiskutierenden Auflösung des Völkchens der Siebenbürgersachsen konnte jeder wohl Beobachtende einen Großteil der für das Zugrundegehen eines Völkchens maßgebenden Komponenten bequem studieren.

    „Angewandte völkische Nekrologie“!

    Manche “mitteilungsbedürftige” Studierende dieses Phänomens projizieren dabei gewonnene „Erkenntnisse“ auf andere „völkische Einheiten“ und versuchen solche Beobachtungen mitzuteilen, welch „tiefschürfende Weisheiten“ allerdings in Zeiten wie diesen nicht besonders gefragt sein dürften …

  5. Anonymous says:

    :) :) :) Wer Lust verspürt mit mir zu kommunizieren kann das gerne unter szandman@rocketmail.com versuchen! Vielleicht werde ich durch fleißige Kommunikation sogar noch ein echter „Experte für völkische Nekrologie“? :) :) :)

  6. hans says:

    szandman, ich einer finde nichts abartiges an obigen gedankengaengen. logisch: ohne fortpflanzung keine familie, keine gemeinschaft, kein volk. punkt.

    was ich hingegen betone, ist sowas wie eine vermutung, dass die natur, die nicht nach entwicklung, sondern nach dem gleichgewichtzustand strebt (verhaltensforscher (rum.: etolog) koennen besser darlegen, wie und warum das so ist), von selbst dafuer sorgt, dass das problem der zeitweiligen ueberpopulation einer spezies in einem habitat geloest wird: durch seuchen, hunger, migration – oder eben durch einen fortpflanzungsverzicht. und wir menschen sind nun mal eine spezies, die ihr habitat (planet erde) extem ueberstrapaziert – folglich praktizieren wir vermehrt fortpflanzungsverzicht, um spaeter nicht den krieg oder die seuchen als unvermeidliche loesungen akzeptieren zu muessen, damit der gleichgewichtszustand wieder hergestellt wird.

    aus umweltschuetzersicht frage ich mich ernsthaft, ob ich kinder in DIE welt setzen will, die gerade am entstehen ist…

    aus dieser perspektive ist nichts schlimmees daran, wenn die naturzerstoererischen gesellschaften sich nach einigen generationen nicht mehr fortpflanzen, stattdessen menschen mit einer anderen einstellung zu arbeit, natur, gesellschaft – siehe die roma, inder usw.

    gruss aus ohrid!

  7. Anonymous says:

    Dazu nur eine kurze Frage, da Sie dieses Land hier angesprochen haben: Waren Sie schon einmal in Indien und kennen Sie das größte “heidnische Land” der Welt?

    Fragt man mich nach meinem “religiösen” Bekenntnis, dann werde ich vermutlich antworten, dass ich mich als “europäischer Heide im kulturantrophologischen Sinne” verstehe. Indien war für mich daher immer relativ interessant …

    Fahren´s doch einmal auf einige Monate hin und lernen Sie zu relativieren …

    LG
    Szandman

    P.S.: Dieses größte “heidnische Land” der Welt verfügt über Nuklearwaffen und Trägermittel dazu. Es hat eine recht stark wachsende Industrie und vermutlich die zahlenmäßig größte Ingenieursschar der Welt. Indien dürfte auch die größte Zahl von Englischsprechern in einem einzelnen Land beherbergen.

    P.P.S.: Eine zweite Frage fällt mir auch noch dazu ein, da Sie die rumänischen Zigeuner erwähnt haben:

    Gleich vorweg, ich weigere mich konsequent Zigeuner als “Roma” zu bezeichnen, da dies eine mir von mir reichlich unsympathischen Leuten aufzuzwingen versuchte Veränderung der von mir verwendeten deutschen Sprache darstellt. Bislang traf ich noch keinen ernstzunehmenden Zigeuner in meinem Leben, der etwas Anderes als ein Zigeuner zu sein vorgab. Das in einem von einem Teil der Zigeuner gesprochenen Romanes ein Zigeuner ein “Rom” ist, wusste ich auch vor Jahrzehnten bereits, als noch keine rotzfrechen Pimpeln sich aus purer Selbstherrlichkeit erfrechten die Menschen zu zwingen ihre Sprache zu ändern und ein großer Teil der Menschen sodann wirklich so vertrottelt war diesem unverschämten Ansinnen tatsächlich nachzugeben …

    Ich bin mit der (zumindest europäischen) Zigeunerszene ein wenig vertraut. Nicht, dass ich sie besonders mag, aber ebensowenig habe ich gegen diese Menschen eine Aversion. In Rumänien sind mir die unterschiedlichst lebenden Zigeuner untergekommen. Die Angehörigen dieser Gruppe sind in Rumänien derartig heterogen zusammengesetzt …

    In Konstanza pflegten mich bettelnde Zigeunerrotzbuben gerne als “köpek” zu titulieren, da ich ihnen – wie auch anderen Leuten ihrer Art – kein Geld zu schenken pflege. Viele Zigeuner in der Dobrudscha sprechen vorwiegend eine Art von Türkisch. Mutmaßlich sind das Horahane. Man unterschob sie mir “rumänischerseits” gerne als “Gagausen” und/oder “Türken” als ich dort einmal auf der Suche nach den Resten der gagausischen Bevölkerung Rumäniens war.

    Besonders interessant fnde ich die Bayes sprechende Zigeunerpopulation Rumäniens. Für des Rumänischen wirklich Kundige müssten die eine hervorragende Quelle der rumänischen Sprache vor der “Frankophonisierung” des Rumänischen sein. Mir sind allerdings keine einschlägigen diesbezüglichen Untersuchungen bekannt. Vielleicht wissen Sie als “Reservewerbes” mehr darüber. Manche Ihre Vorstellungen mögen sich vielleicht über einen Umweg auf das archaische Zigeunerrumänisch relativ leicht erklären/begründen/widerlegen, usw. lassen …

    • hans says:

      - ich meinte in meinem kommentar das traditionelle, doerfliche indien. was die indier und sonstige asiaten jetzt tun, ist der import destruktivster west-erfindungen, weil es halt scheinbar nicht anders geht. hoffentlich schaffe ich es mal auch nach indien. und japan.

      - baiesi: solche gibt es in jina, in der marginime. angeblich aus den westkarpaten (minengebiete = baie/banya) gekommene rumaenen (oder zigeuner?), die im hirtendorf jina seit 20 jahren nicht wirklich akzeptiert worden sind.

      - testfrage: wissen sie etwas ueber die “aegypter” albaniens? man sieht an der noedlichen kueste immer wieder gestalten, die aeg. fellachen aehnlich sind: hochgewachsen, dunkelhaeutig, un-europaeische physionomie… in shkodra hat man mir sogar 2 viertel gezeigt, wo diese leute konzentriert wohnen. sie setzen sich BEWUSST von den zingari/zigeunern ab und fuehren sich auf aegyptische einwanderer/eingewanderte waehrend der tuerkischen herrschaft zurueck.

      • Anonymous says:

        Diese “Ägypter” treten überall auf wo Zigeuner sind. U.a. schon vor 20 Jahren in Ungarn … Auch in Mazedonien, etc. Schwer abzuschätzen was da wirklich dran ist. Teilweise werden sich die Leute wirklich als so was verstehen, teilweise (großteils?) ein Trick um irgendwelche kleineren oder auch ein wenig größeren Vorteile zu lukrieren zu versuchen. Da muss man mehr Zeit aufwenden um im jeweils konkreten Einzelfall “hinter die Kulissen” zu gucken!

        In Österreich betreibt praktisch jeder Zigeunerklan seinen eigenen “Romaverein” um an Subventionen heranzukommen, die nicht mit den anderen Vereinen zu teilen sind …

        Eine aus Rumänien stammende Zigeunerin (Akademikerin, recht g´scheite Person …) machte mich auf diesen Sachverhalt aufmerksam.

        Kein Grund deswegen gleich negativ zu sein! Wir alle versuchen möglichst gut über die Runden zu kommen …

        Die Zigeuner wären schön blöd machten die das nicht!

        Aber ebenso sicher kein Grund jeden Schmarren gleich als “bare Münze” zu nehmen! :)

  8. Anonymous says:

    Ach ja, Herr Maurer!

    Haben Sie die heutigen 2 Beiträge, die überraschend lang in der SBZ zum Lesen bereitgestanden sind, gelesen?

    Was dabei echt erstaunte war, dass diesmal keinerlei Reaktion seitens der nur mehr überaus spärlichen aktiven Mitgliederschaft des SBZ Forums erfolgte …

    Bei dem Beitrag über siebenbürgerdeutsche Kinder in Rumänien “zerspragelten” sich die Leute und befetzten sich darob auch untereinander ganz arg zu meinem recht großen Erstaunen.

    Und noch etwas: Wer war nun wirklich “Dura Lex” und “Sed Lex”? Es war köstlich mitzuverfolgen wie die Typen von der SBZ unverzüglich submittierten! :) :) :)

  9. Horst David says:

    Vielleicht haben Angela Merkel und Klaus Johannis keine Kinder, weil sie in jungen Jahren nicht aufeinander trafen?

  10. Anonymous says:

    @Hans Hedrich

    Was ich zu erwähnen vergaß:

    Wenn Sie sich mit Zigeunern beschäftigen möchten, müssen Sie spätestens bei der osmanischen Landnahme in Europa ansetzen.

    Selbst dem schlichtesten Gemüt muss auffallen, dass Konzentrationen der Zigeunerpopulationen in europäischen Bevölkerungen vorwiegend in Ländern auftreten, die einstmals unter osmanischer Herrschaft standen. D.h. wo Zigeuner einen Bevölkerungsanteil in Größenordnungen von 5 bis 10 % der Gesamtbevölkerung haben, ersieht der “Kundige”, dass diese Länder einstmals zum Osmanischen Imperium zählten, bzw. sehr geschickt (Phanariotensystem) von der Hohen Pforte aus indirekt verwaltete osmanische Tributärstaaten waren.

    Die Osmanen dürften sowohl die Zigeunerpopulation vielfach für ihre Zwecke eingespannt haben, als auch wesentlich “humaner” gewesen sein, als die kreuzerlabrahamitische Konkurrenz dieser Monderlabrahamiten …

    Schauen´s doch einmal die Taktik der verbrannten Erde an, die bei der Rückeroberung der von den Osmanen gehaltenen Gebiete angewendet worden ist! Dieser Herr Eugen von Savoyen war z.B. ein (in modernem Prolodeutsch: stockschwuler) praktizierender Homosexueller mit überaus neurotischen (tja, sogar psychotischen?/psychpathischen?) Attitüden. SOLCHE Leute brauchte man um osmanisches Gebiet muselmanerfrei zu machen … Diese “Binsenweisheiten” waren auch dem “Volksmund” durchaus bekannt … Nehmen´s einmal das Liedl vom wackeren Prinz Eugen her und interpretieren´s die (zumeist als letzte angeführte) Strophe “Prinz Ludwig der musst aufgeben …”! Da kommt das durchaus erkennbar hervor, würde ich meinen …

    Jedenfalls dürften die monderabrahamitischen Osmanen etwas weniger grausam gewesen sein als man es ihnen gerne (teils sicher auch zu Recht) andichtet und jedenfalls Minderheiten eher am Leben gelassen haben als etwa Habsburg & Co.

    Wer etwa die Zigeunerpolitik zur Zeit Maria Theresias betrachtet, wird diesem historischen Gesichtswinkel nur zuzustimmen imstande sein …

    Auch die Slowakei war mit den Gebieten, wo dort heute noch die meisten Zigeuner wohnen, einige Generationen lang unter osmanischer Herrschaft.

    Da gäbe es viele Details anzuführen, aber nur soviel dazu: Ohne sich mit osmanischen Quellen zu befassen, wird es nicht viel Sinn machen sich mit dem Ausbreiten der Zigeuner in Europa aus historischer Perspektive auseinander zu setzen zu versuchen!

    Wahrscheinlich kann dem Zigeunerphänomen nur Rechnung getragen werden, wenn man bereit ist die spezifische Lebensweise dieser Menschen zu respektieren. Das liest sich edel, hilfreich und gut …

    Allerdings: Da die Zigeuner klug und gewitzt sind, werden sie nicht mitspielen bei solchen “Weltverbesserungsversuchen”. Nur allzu gut ist ihnen in Erinnerungen was man unter derartigen Vorspiegelungen alles auf ihre Kosten angestellt hat! Sie werden sich weder organisieren nur auch nur registrieren lassen und sie werden mit dieser Einstellung gut tun!

    Gehen´s davon aus, dass wegen des Profits von ein paar stinkenden Dreckschweinen (und damit meine ich sicher keine rumänischethnischen …) mittlerweile ganze Populationen in Europa in ihrer Existenz bedroht sind, wie etwa bereits die rumänische Ethnie, auf deren massivste Populationsverluste im angestammten Siedlungsgebiet ich bereits hingewiesen habe, und dabei bedenkt, wie groß und relativ gut organisiert diese rumänische Ethnie ist, dann erkennt jeder nur halbwegs Denkfähige, dass die traditionellen Überlebensstrategien den Zigeunern auch heute noch zum Vorteil – und oft auch zum blanken Überleben .. – gereichen.

    Nochmals, dazu gehörten viele Details, aber das ist mir erstens zu viel Aufwand und würde zweitens kaum gelesen werden und es wäre drittens auch sehr stark zu bezweifeln, dass viele Leser hier (tja, allzu viele sind es ja nicht …) erstens einmal überhaupt willens wären das wirklich vollständig zu lesen und zu erfassen zu versuchen und dann auch (hui, das liest sich bös und frech) auf Grund ihrer Vorbildung und vor allem “geistigen Ausrichtung” überhaupt dazu imstande sein könnten!

    Also, lassen wir es besser gleich bleiben …

    • hans says:

      klar, die zigeuner sind doch nur innerhalb ein und desselben landes (osmanisches reich) von ost nach west gewandert – und teilweise ein bisschen ins nachbarreich der habsburger.|

      PS: interessiert mich, schon, welches die grundzuege der roma-ansiedlungspolitik von m theresia waren: ab mit ihnen an die ostgrneze des reiches (oberungran, siebenbuergen?)

      gruss aus makedonska kamenica, ostmazedonien

      • Anonymous says:

        Hmm, die Sache mit „freiem Personenverkehr“ innerhalb eines politisch dominierten Raumes sollte man seeeehr relativieren!

        Einen unitaristischen habsburgischen Staat gab es erst ab Mitte des 19.Jahrhunderts und auch dieser ist bekanntlich in 2 Teile zerfallen …

        Zuvor gab es bloß durch Personalunion vereinigte voneinander absolut unabhängige habsburgische Territorien! Das Grundkonzept sah so aus, dass das Haus Habsburg seine nicht dem Heiligen Römischen Reich Deutscher Nation angehörenden Besitzungen dafür verwendete um von dort Mitteln – vor allem Soldaten, aber auch Geld – zu extrahieren um so imstande zu sein weiterhin die führende Rolle in diesem „Deutschen Reich“ zu spielen. Eine organisatorische Zusammenführung der einzelnen Herrschaftsgebiete war dabei weder vorgesehen noch vermutlich bis zu diesem Zeitpunkt auch nur möglich …

        Freien Güterverkehr gab es einst kaum irgendwo! Überall gab es Schlagbäume und wurden – Wegelagerern gleich – Abgaben aller Art eingehoben. Wer von den umliegenden niederösterreichischen Ortschaften z.B. einst nach Wien wollte, musste sich bei den Linienämtern Kontrollen unterziehen und z.B. Verzehrsteuer entrichten. Ähnlich dürfte es überall in Europa gewesen sein.

        Andererseits war es oft erstaunlich leicht sich unauffällig überall zu bewegen …

        Selbst nach dem verlorenen Krieg war z.B. nach Aussage einer im Konzentrationslager Rudolfsgnad an der Theiß einst einsitzenden Dame ganz leicht vom Titoimperium ins sowjetisch besetzte Rumänien über zu wechseln.

        Erwähnte Dame, eine Banater Schwabin aus dem jugoslawischen Grenzgebiet zu Rumänien berichtete mir, dass sie – bevor sie dort verhungert oder zu Tode misshandelt worden wäre – aus Rudolfsgnad entwischt sei und sich nach Temeschburg abgesetzt hätte, wo sie als Hausmädchen bei einer jüdischen Familie untergekommen sei. Diese Familie hatte selbst nicht mehr sehr viel, da die Kommunisten den Betrieb und den meisten Besitz beschlagnahmt hätten. Ihre Dienstgeberin hätte von Strickheimarbeiten überlebt … In weiterer Folge sei es ihr gelungen sich nach Wien abzusetzen.

        Auf meine Frage wie sie denn das Passproblem, Aufenthaltstitelproblem, usw., zu lösen imstande gewesen wäre, erwiderte sie, dass die Leute damals ganz andere Sorgen gehabt und sich darum niemand gekümmert hätte …

        Die Dame war zum Zeitpunkt ihres Berichtes bereits über 80. Ich traf sie auf einer Veranstaltung Siebenbürger Sachsen in Wien. Nach Lebenserfahrung wie auch Menschenermessen hat sie nicht gelogen und wirkte auch geistig „voll da“!

        Alles ist außerordentlich widersprüchlich und wird immer nur im Einzelfall so einigermaßen der „historischen Realität“ entsprechend mühsamst zu rekonstruieren gehen. Pauschalunterstellungen und –vermutungen führen fast immer zu falschen Schlüssen …

        Die habsburgischen Ländermassen und die osmanischen waren lange Zeit hindurch durch die Militärgrenze striktest separiert. Die dürfte wirklich funktioniert haben! Ein Überwinden dieser Grenze dürfte nur schwer zu bewerkstelligen gewesen sein. Großteils standen die Grenzertschardaken in Rufweite der Grenzer und es wurde – vergleichbar mit kommunistischen Zeiten – regelmäßig von Patrouillen gestreift.

        Nicht uninteressant dürfte sein, dass auch die Osmanen so eine Einrichtung gehabt haben dürften in der angeblich teilweise „rumänischsprechende“ bewaffnete – „christliche“ – Verbände unter dem Kommando von „capitani“ Dienst gemacht haben sollen. Leider weiß ich darüber keine Deatails. Um sich solche Details zu verschaffen muss man imstande sein osmanische Quellen heranzuziehen. Das bedeutet nicht nur gute bis sehr gute Türkischkenntnisse – auch im historischen Sprachablauf mit allen Veränderungen – sondern auch eine einwandfreie Beherrschung der osmanischen Schrift.

        Heute kann fast keine Türkeitürke mehr osmanische Schrift lesen. Die Türkeitürken sind zu so etwas wie Illiteraten ihrer eigenen Kultur geworden. Das war volle Absicht eines eigenartigen Systems (Kemalisten) und wäre vieler Betrachtungen und Vergleiche würdig, die sicher auch die recht eigenartige Einbindung der Türkischen Republik in die Sphäre der aktuellen Dominanz, ebenso wie z.B. auch die überaus merkwürdige Tatsache, dass – weitgehendst unbeachtet – im von Deutschland besetzten Sowjetgebiet die jüdischen Karaimen – die Tatarisch sprechen – per Führerdekret zu „Ariern umgeschustert“ worden sind, usw., usf., beinhalten müssten …

        Dass „rumänischsprachige“ Hilfstruppen der Osmanen Wien belagerten und beschossen ist sowieso altbekannt. Sie stärkten sich „seelisch“ für dieses „verantwortungsvolle Tun“ bei ihren mitgelatschten Feldpopen, die ihnen „geistigen Zuspruch“ boten.

        Die Sache ist ziemlich voll, vermutlich sogar im Ausmaß 1:1, mit der Situation der aktuellen deutschen Hilfswilligentruppen in Afghanistan vergleichbar. Die sollen dort auch wie Nachtwächter herumhocken und völlig hilflos die Sauereien der Besatzer miterleben müssen. Nächtliche Streifzüge von (Amerikaner, keine Einheimischen!) Mörderbanden unserer Besatzer bei denen teilweise recht wahllos bzw. auf bloß vagen Verdacht hin tagtäglich Menschen ermordet werden sollen. Natürlich stellt sich kritischen Geistern die Frage ob deutsche Hilfswillige nicht auch am Morden beteiligt sind. Die „moralischen Standards“ der Menschen haben sich seit der Zeit der „rumänischen“ Hiwis der Osmanen und der deutschen Hiwis der Amerikaner wohl nicht geändert …

        Derartige Vergleiche sind sicher interessant und drängen sich Kritischen unverzüglich auf sobald „apodiktisch“ etwas behauptet wird …

        • hans says:

          unter tuerkischen forschern gibt es sicher genug, die osmanisch lesen und schreiben koennen, oder?

          • Anonymous says:

            Durchaus, aber wer will immer abhängig von andern Leuten sein?

            Wobei ich mit der „Qualität“ dieser Leute immer hübsch vorsichtig wäre …

            Da gibt es 2 Gruppen:

            Die auf so was “spezialisierten” Kreaturen der Kemalisten. Na ja …

            Die monderlabrahamitischen Herumlaberer. Na ja …

            Wie auch bei den Deutschsprachigen fehlt die selbstbewusste “völkische” Mitte!

            Türkische Mythologie und Tradition ist überaus interessant. Ein durchaus interessantes und auch im praktischen Umgang angenehmes Völkchen, diese Türken.

            Wären da nicht diese fiesen Kemalisten, die mittlerweile ganz deklariert die Steigbügelhalter der Interessen der auch uns Deutschsprachige niederhaltenden Dominanz abgeben.

            Wären da nicht die Komiker von der monderlabrahamitischen Brigade, deren Hauptkomiker (“Onkel Fethi”) seit 1 1/2 Jahrzehnten in den Vereinigten Staaten von Nordamerika residiert und von dort aus sein weltumspannendes “Islamisierungswerk” steuert. Versteht sich mit Amigeld und Amiinfrastruktur. Klar, wes Brot dieser komische Vogel frisst, des Lied der komische Vogel singt …

            Auch die türkischen Schulen in Deutschland und Österreich werden von dort aus dirigiert …

  11. Anonymous says:

    Aus gegebenem Anlass 2 Beiträge vom vergangenen Sonntag die vom SBZ Forum relativ rasch, aber auch wiederum nicht besonders rasch, gelöscht worden sind. Sie waren rund einen halben Tag lang für alle dort Anwesenden lesbar und riefen keinerlei erkennbare Reaktion der Anwesenden im Forum hervor. Während des Zeitraumes der Lesbarkeit dieser Beiträge wurde eine Vielzahl von anderen Beiträgen ins Forum gestellt und dort großteils auch kommentiert.

    Das mit dem Zensurieren im FGorum der SBZ stimmt völlig mit dem überein, wie es erwähnt wurde. Bislang vermeinte ich immer noch einige “wohlgetarnte Intelligenzler” auf den Landsmannschaftsseiten anzutreffen zu vermögen. Will wer in einer Gruppe “sozial überleben”, dann verbleibt oft nur als einziger Ausweg zu schweigen und sich mit Nichtwissen zu „tarnen“ …

    Das praktizierten einige Leute dort recht lange. Solange noch Chats als Ausdrucksmittel neugieriger und interessanter Menschen in Mode waren, konnte man bei den “virtuellen Siebenbürgern” durchaus interessante und kultivierte Menschen antreffen, die etwas mitzuteilen hatten.

    Eines meiner Interessensgebiete war früher herauszubekommen wie man an sich vernünftige Menschen zum deppischen Kriegspielen verlocken konnte und ich fand so heraus wie junge Männer bei den Siebenbürgersachsen für die Schutzstaffel eingefangen worden sind. Über dieses Thema ließ sich im Chat – nichtöffentlich natürlich – viel zusätzliches Wissenswertes von den Chatpartnern “herausholen”.

    Auch was Deportation und Bannung anbelangte gab es durchaus interessante Informationen. Die meisten Menschen weigerten sich allerdings über all diese Vorkommnisse öffentlich zu schreiben.

    Also, um es klar auszudrücken: Es tut mir keineswegs um die dort verbrachte Zeit leid und ich beobachtete die virtuelle siebenbürgerdeutsche Welt an die einundeinhalb Jahrzehnte lang. Allerdings wendete sich dort die Situation im Laufe der letzten paar Jahre gar arg zum Schlechteren. Der einzige interessante Neuzugang war in den letzten 2 bis 3 Jahren Armin Maurer. Wie zu erwarten wurden er ausgesperrt. Was er dort bei diesem Nebochantenverein wirklich erreichen wollte, war mir völlig unklar und ist es noch unverändert …

    Vor ihm trat nur Klaus Popa als interessante Aussagen Tätigender auf. Mir sind seine Ansichten reichlich suspekt und ich halte nur sehr wenig davon, aber er war als einer der Wenigen dort imstande seine Ansichten mit interessantem Material zu untermauern. Das war schon was!

    Im Allgemeinen geben die Leute auf den virtuellen Welten der Siebenbürgersachsen leider seit geraumer Weile nur mehr schwachsinnigstes Gesülze von sich. Seit Armin Maurers “Zumverschwindengebrachtwerden” von den Landsmannschaftsseiten hat dort so gut wie niemand mehr mit auch nur halbwegs sachlich begründeten Argumenten etwas vorgebracht …

    Ab und zu versuchte ich noch ein wenig “sachlich zu provozieren” um allfällig doch noch in diversen Löchern “getarnt überlebenden” interessanten Leuten, die es geschafft haben bislang dort noch nicht hinausgeschmissen zu werden, Ansatzpunkte für interessante Diskussionsbeiträge zu liefern. Das wurde im Laufe der Zeit immer schwieriger und scheint inzwischen leider nahezu unmöglich geworden zu sein …

    Noch etwas was ich bereits erwähnte: Um die Weihnachtsfeiertage trat im Forum der SBZ ein “Dura Lex” und ein “Sed Lex” auf. Er behauptete ein und dieselbe Person zu sein, bedeutete, dass er der Privatdetektiv Werner Mauss sein und schwadronierte bombastisch vom Leder … Es war köstlich zu beobachten wie die Typen der SBZ unverzüglich zu Kreuze gekrochen sind und artig submittiert haben. Autoritätsgläubigkeit der Sachsen war schon immer amüsierend zu beobachten …

    Etwas weniger Autoritätsgläubigkeit täte insbesondere der “jungen” Sachsengeneration (hmm, gibt´s die “wirklich junge” – unter 20 bis max. 25 – überhaupt noch?) überaus wohl!

    Ein derartiges Verhalten überlässt natürlich die virtuellen Welten der Siebenbürgersachsen so gut wie nur mehr den skrupellosen, an Siebenbürgersächsischem im Grunde genommen total desinteressierten, Karrieristen, die sich bei den Siebenbürgersachsen als Totsedierer vom Dienst betätigen und dort primär an der eigenen Absprungbasis für den “persönlichen wirtschaftlichen Aufschwung” werkeln. Für derartige miese Figuren halte wohl nicht nur ich meinen Zeit- und Müheaufwand einfach nur als sinnlos aufgewandt …

    Da lasse ich einfachen Gemütern gerne die Freude an kostümiertem Herumgehopse zu Almjazz und Besatzergedudel und dazu noch das bei solchen „besonderen Gelegenheiten“ (oder auch sonst sowieso?) übliche Sichbesaufen. Nur kein Spielverderben! Jeder wie er es vermag und vielleicht manchmal auch wie er es verdient.

    Um den in diesen 2 nachfolgend hier herein gestellten Beiträgen enthaltenen Gedankengang nachzuvollziehen imstande zu sein, sollte man unbedingt den erwähnten Zeitschriftenartikel aus dem Jahre 1949 lesen. Ich nehme einmal an, dass der Artikel die damals noch penible britische Zensur zu passieren hatte bevor er publiziert werden durfte. Die Holokaustindustrie dürfte damals noch nicht einmal in den Gehirnen derer, die sie später durch ihr Genie zu voller Blüte zu bringen vermochten, existiert haben. Es lag noch alles weitgehendst in Trümmern und es war nirgendwo etwas zum Abräumen in Sicht. Für die Produkte der Holokaustindustrie – schlechtes Gewissen, spezifisiert anwendbar gemachtes Mitleid, „Anstandsgefühl vom Supermarkt“, usw. – gab es einfach noch keinerlei zahlungsfähigen Absatzmarkt. Ein Produzieren wäre daher völlig sinnlos gewesen …

    Man kann daher davon ausgehen, dass der zitierte Artikel unbeeinflusst von den Interessen der Holokaustindustrie verfasst worden ward! Als der Artikel verfasst und publiziert wurde, gab es auch noch keine BRD. Man kann daher davon ausgehen, dass die Inhalte dieses Artikel so einigermaßen „brauchbar“ sein könnten, zumindest in dem Sinne, dass die „Eckdaten“ der dort publizierten Geschichte so einigermaßen „richtig“ sein könnten …

    Natürlich darf nicht übersehen werden, dass auch diese Geschichte den Interessen der Seite zu dienen hatte, in derem Herrschaftsbereich sich das sie publizierende Verlagshaus befand. Man spielt damals ja bereits ganz fleißigst „Kalter Krieg“ …

    Die beiden vom Forum der SBZ entfernten Artikel anbei jeweils einzeln gesendet, da beim Versuch alles zusammen zu senden gar nichts angekommen ist. :(

  12. Anonymous says:

    Die Aufrechterhaltung einer möglichst großen ethnischen Diversität in Rumänien war eines der Instrumente des sowjetischen Besatzungsregimes im Lande Rumänien.

    Rumänien durfte sich als einziges „kleines Siegerland“ seiner deutschen Bevölkerung nicht entledigen wie alle anderen „kleinen Siegerländer“ das durch Vertreibung, Konfiskation und Mord machen durften.

    Rumänien „genoss“ dieses Privileg gar nicht, ganz im Gegenteil wurde vielfach von sowjetischer Verwaltung alles in ihrem Einflussbereich vorgefundene „Menschenmaterial“ aus Rumänien aus anderen Ländern wieder ins Herkunftsland zurückgeschickt. Ungarn „genoss“ dieses zweifelhafte Privileg auch nur „unvollständig“, da zuerst die Amerikaner im Westen und dann auch die Sowjetbesatzer im Osten die Viehwaggons, mit denen die „deutschen Schweine“ aus Ungarn exportiert worden sind, nicht mehr passieren ließen. Das „arme Ungarn“ musste so durch administrative Maßnahmen die durch solch „Perfidie“ noch im Lande verbliebene ungarndeutsche Restbevölkerung weitgehendst „entdeutschen“ …

    Um die Deutschen Rumäniens für dieses „multiethnische Projekt“ in Rumänien ordentlich gefügig zu machen, wurden die altersmäßig „Gefährlichsten“ kollektiv in sowjetische Konzentrationslager zur Zwangsarbeit und Umerziehung durch Hunger und sonstiges verschleppt. Zumindest aus dem zum Zeitpunkt der militärischen Besetzung des heutigen Rumäniens durch Sowjettruppen zum Territorium des Königreichs Rumänien zählenden Gebieten wurden ganz gezielt auch deutsche Frauen im fortpflanzungsfähigen Alter in diese Konzentrationslager deportiert. Ob auch in ebensolchem Ausmaß aus den damals wieder/noch zum Königreich Ungarn gehörenden Territorien, die heute das rumänische Staatsgebiet bilden, halte ich für weitgehendst unerforscht, bzw. zumindest sind mir keine Publikationen über solche Forschungsarbeiten bekannt. Da dürfte es „administrative Differenzen“ gegeben haben, scheint´s …

    Auf die „wertvolle Arbeitskraft“ der paar rasch nur noch halbverhungert herumlatschenden Rumäniendeutschen konnte kreuzweise gepfiffen werden! Es ging zuvorderst darum deren Widerstandskraft zu zerbrechen und sie zu demütigen und für ihren weiteren Verbleib im Königreich Rumänien „brauchbar“ zu machen. Und das funktionierte auch bestens …

    Die Sache dürfte von sich aus gegebenem Anlass aus Rumänien nach Moskau und in andere Teile der Sowjetunion verzogen habenden Angehörigen sogenannter sowjetischer „think tanks“ ausgebraten worden sein, die natürlich als „Eingeborene“ die Verhältnisse in Rumänien ausgezeichnet gekannt haben und ganz genau gewusst haben wo anzusetzen war um die Masse der umzuerziehenden deutschen notorischen Besserwisser und Renitenzler im Sinne des gewünschten Erfolges „brauchbar“ und vor allem auch wirklich gefügig zu machen.

    Die von den Rumäniendeutschen so gerne dissimulierte Tatsache, dass gar nicht so wenige rumäniendeutsche Frauen schwanger und/oder mit Kinde(rn) an der Hand aus den Sowjet-KZs nach Rumänien zurückgekommen sind war wohl ein sorgfältig in dieses Spiel miteinkalkuliertes „Erziehungselement“. In den Sowjet-KZs herrschten nun einmal gewisse „Gebräuche“ … Wer immer in Rumänien darüber etwas erfahren wollte, musste sich zu nichtdeutschethnischen Nachbarn der „fremdgeschwängerten“ Rumäniendeutschen bemühen, denn nur dort gab es („richtige“?/“tendenziöse“?) Informationen. Von rumäniendeutscher Seite galt und gilt die „Omerta“ …

    Jene Leute, die dieses „Disziplinierungsmodell“ einst im Moskauer und sonstigem Sowjetexil mitausgedacht haben, genossen gelegentlich selber das zweifelhafte Vergnügen mit diesem „sehr effizienten“ Sowjetsystem zur Zerbrechung Unbotmäßiger eigene Erfahrungen gemacht zu haben. Man beachte z.B. das Schicksal des Ehemannes, Marcel Pauker, der einstigen rumänischen Außenministerin Ana Pauker …

    Nicht immer ging das für alle Betroffenen gleich letal aus, daher wussten die „so behandelten“ Überlebenden wie es in den „sowjetischen Disziplinierungsanstalten“ denn so zugegangen ist und konnten diese „großen Weisheiten“ in dem gewünschten Sinne – d.h. Brauchbarmachung der rumäniendeutschen Minderheit für die sowjetischen Besatzungs- und Hegemonialzwecke – „produktiv umsetzen“!

    DAS wird´s wohl gewesen sein, aber SO darf´s halt nicht geschrieben werden …

    P.S.: In etwa gleich „freundlich“ wie die „umzuerziehenden“ deutschen „Renitenzler“ und „Besserwisser“ aus Rumänien in der Sowjetunion behandelt worden sind, werden wohl einst auch die sowjetischen Ostarbeiter im Dritten Deutschen Reich behandelt worden sein. Zwangsabtreibungen an sowjetischen Ostarbeiterinnen sollen ja in eigens für so etwas eingerichteten Abtreibungsbaracken nicht ungewöhnlich gewesen sein. …

    Derartiges ist bislang aus den sowjetischen Konzentrationslagern nicht gemeldet worden. Scheint man dort bei solchen Lageraufenthalten eher auf „ethnische Diversifikation“ geachtet zu haben?

    Auch in diesem Falle wird man wie auch immer bei solchen Angelegenheiten wohl nicht forschen dürfen solange noch konkret Befragbare am Leben sind. Nicht sein darf, was nicht sein soll!

    P.P.S.: Natürlich sind die hier kurz skizzierten „Weisheiten“ auch in Rumänien wohl bekannt! Mag sein nicht unter der breiten Masse der einfachen Bevölkerung. Erstens ist das für die Leute völlig uninteressant, die haben doch ganz andere Sorgen, und zweitens wird es wohl auch kaum ausführlich und im Detail publiziert worden sein. Wer in den letzten Jahrzehnten zu lesen verstand und auch lesen wollte, konnte es fragmentarisch allerdings durchaus lesen und sich die so gewonnenen Informationen zusammensetzen …

    Die Nachkommen jener Leute, die dieses „Disziplinierungssystem“ für inobödiente besserwisserische Rumäniendeutsche ausgedacht haben, werden möglicher Weise sogar in den Gerichtssenaten, die hier angeführte Entscheidungen fällen, Dienst schieben …

    Mal halt von der gängigen blödsinnig machenden Propaganda weg in andere Denkkategorien reingucken! Wenn´s halt noch möglich ist …

  13. Anonymous says:

    Für die Leute, die es interessiert, ein wenig Material zum “Einlesen” und Nachdenken:http://www.spiegel.de/spiegel/print/d-44436316.htmlNun, dieses Blättchen mag ja wohl niemand mit Fug und Recht als „systemfeindlich“ betrachten. Es zählt unzweifelhaft zur „lizensierten Desinformationspresse“, die uns seit Jahrzehnten bereits den Standpunkt der Sieger über Ausmaß und Art unserer „genetisch bedingten moralischen Verkommenheit“ eintrichtert. Der angeführte Artikel stammt aus dem Jahre 1949 und wurde sicher noch Buchstabe für Buchstabe vom alliierten Zensor redigiert. So gesehen kann jeder „Aufrechte und Ehrliche“ sicher gehen, dass er absolut nichts schmutziges Faschistisches, Rassistisches, oder sonstig bösartig –istisches damit konsumiert. Was im zitierten Artikel steht, wird auch nicht wirklich voll dem historischen Ablauf entsprechend sein, aber die historischen Eckdaten dürften stimmen. Insbesondere ist der enorme Einfluss, den damals Leute wie Ana Pauker hatten, gut dargestellt. Völlig übereinstimmend mit dieser Darstellung berichteten mir viele ältere Menschen in Rumänien ähnliche Geschichten über ähnliche Leute „minderen Kalibers“. Womit ich nicht behaupte, dass Ana Pauker die Grundzüge der “sowjetischen Sonderbehandlung” der Rumänendeutschen “mitentwarf”. Um so etwas behaupten zu können müsste man umfassendes Detailwissen haben, das mir unzweifelhaft fehlt. Faktum ist, dass Ana Pauker als Oberst der Sowjetarmee nach Bukarest zurückgekommen ist und dort für ihre Dienstherrn im Kreml “aufzuräumen” begonnen hat. Faktum ist weiter, dass ein guter Teil der KP-Kader Rumäniens in der Sowjetunion den Krieg “überwinterte” und dort seinen konspirativen Tätigkeiten im Dienste seiner Kremlherrn nachgegangen ist. Zu diesen konspirativen Tätigkeiten gehörte neben der obligatorischen „diversiune“ unter den Truppenangehörigen der Armee des mit dem Dritten Deutschen Reich verbündeten Königreichs Rumänien unzweifelhaft auch der Entwurf der Grundzüge eines sowjetischen Besatzungsregimes in Rumänien. Teil eines solchen Szenariums war auch die “Sonderbehandlung” der Rumäniendeutschen, bei deren weiterem Schicksal man damals ganz offenkundig zu dem Entschluss gekommen ist, dass deren Auswanderung als unerwünscht zu betrachten ist. Für Vorwitzige taucht dabei die Frage auf, ob nationalsozialistische Einrichtungen vom den Rumäniendeutschen dräuenden Schicksal gewusst haben könnten und ob das der Grund für die überhastete Zusammenstellung der Trecks, mit denen ein großer Teil der Rumäniendeutschen mit abziehender reichsdeutscher Soldaterie aus Rumänien “heim ins Reich” mitmarschierte, gewesen sein konnte. Wie allgemein bekannt ist, marschierten vorwiegend Sachsen, die aus ehemaligen Hörigendörfern vom Adelsboden stammten sowie einzelne Versprengte, aber auch städtische Siebenbürgerdeutsche, mit. Sachsen vom Königsboden verweigerten im Allgemeinen den „Gehorsam“ und pfiffen den Volksgruppenheinis eins …Das war an sich u.a. der Beginn des endgültigen Endes der Siebenbürgersachsen, der unzweifelhaft von den Nationalsozialisten und deren siebenbürgersächsischen Helfershelfern aus den Reihen der Volksgruppenorganisation zu verantworten war. Wusste man damals seitens der Nationalsozialisten vom von den aus Rumänien Stammenden zusammengesetzten “think tanks” ausgebrüteten Ideen für die Nachkriegsbehandlung der Rumäniendeutschen, dann wäre der nationalsozialistische Auswanderungsterror in einem anderen Lichte zu betrachten!Konkrete Fragestellung: Hat die deutsche Abwehr von diesen Plänen Kenntnis erlangt, und wenn diese Frage mit „ja“ zu beantworten wäre, stellte sich natürlich sogleich die Folgefrage: Wie und durch wen?

  14. Anonymous says:

    Falls für jemanden aus dem Zusammenhang nicht entnehmbar: Die Beiträge wurden zur Debatte über die Entschädigungsbemühungen für in sowjetischen Konzentrationslagern interniert gewesene Rumäniendeutsche ins Forum der SBZ gestellt.

    • Anonymous says:

      Der in Arbeit befindliche Gesetzesentwurf ist natürlich nur ein “Scherz” übelster Sorte!

      Die Betroffenen müssen alle bereits VOR 1929 geboren worden sein um als Angehörige des vom Gesetz “begünstigten” Personenkreises gelten zu können.

      Nun, Menschen dieser “Baujahre” sind bereits auf den Friedhöfen “endgelagert” oder in Krematorien verascht worden!

      Es gibt sie zum allergrößten Teil einfach nicht mehr. Natürlich wird man das Inkrafttreten dieses – meiner Ansicht nach eine rotzfreche Verhohnpippelung der Betroffenen darstellenden Gesetzestexts – solange noch hinauszuschieben versuchen, bis wirklich nur mehr ein paar verarschte (nicht “veraschte”) Symbolfiguren mit den im Gesetzesentwurf vorgesehen Brosamen bedacht werden müssen. Ob und wann die Leute dann diese in Relation zu dem erlittenen Ungemach lächerlichen Beträge jemals bekommen werden, ist natürlich noch völlig offen bzw. ungewiss.

      Die gewählte Vorgangsweise kann sowohl pragmatisch als maximal Geld sparend und dennoch “bestwillig zu erscheinen versuchend” wie auch den alten Hass derer, deren “volle Auserwähltheit” von anderen Rotzfrechen – die sich für “noch auserwählter” gehalten haben – für eine Zeit erfolgreich in Zweifel gestellt werden konnte, befriedigen und noch letztmalig Gelegenheit bieten das Mütchen an ein paar alten – im Normalfall völlig ohne eigenes Zutun “unschuldig” (was ist Schuld?) zum Handkuss – Gekommene zu kühlen indem man den Alten das Heubüschel der “Entschädigung” vor die geschundene Nase hängt und genüsslich dabei zusieht wie sie ins Jenseits einziehen bevor sie sich noch am “leckeren Heu” laben konnten.

      Als mindestens ebenso große, wenn nicht noch größere Frechheit betrachte ich das Verhalten und die hundsgemeine Propaganda rumäniendeutscher Funktionärsheinis, die allen Erstes versuchen Dumben einzureden, dass dies “ein großartiger Erfolg ihrer endlosen Bemühungen” sein, eine Art von “Krönung” eines Meisterwerkes an Agitation.

      Beweisen diese Leute damit, dass sie – zumindest in ihrer Denkweise, vielfach wohl auch nach ihrer familiären Abstammung – Nachfolger jener sind, die einst noch rotzfrecher als die rotzfrechen “sich auserwählt Fühlenden und Gerierenden” großes Leid über die Menschen gebracht haben?

      Die etwas gebildeteren und zu Analysen fähigen Siebenbürgersachsen mögen das beurteilen …

  15. R.R. says:

    Es ist das faschistisch-parasitäre Geschlecht, dass so lange in seine kaltblütigen Verschwendungssucht das Geld – also die Metapher für harte, ehrliche Arbeit – verschwendet, und gleichzeitig mit seiner unsättlichen, parasitären Gier Hass streut, bis ein Land derart kaputt ist, dass es sich zu Krieg aufwiegeln lässt.

    Das Weibliche Überdenken und einlenken ! Jetzt !
    Das nutzlose, parastäre Geschlecht aussondieren und zu Menschen erziehen, lehren verantwortung zu übernehmen und sich nützlich zu machen ! Oder frühzeitig aussondieren !

    Männer aller Länder, verbündet euch !

  16. Artemis says:

    Ich rate dir, guter R.R.: Suche baldmöglichst einen Facharzt auf, vielleicht ist es noch nicht zu spät.

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