Ueberwintern im Szeklerland und auf Zypern: Plaene fuer mein zweites Sabbatjahr

Weil das erste eigentlich kaum stattgefunden hat, plane ich gerade ein zweites (Teilzeit)Sabbatjahr. Dieses soll (laut Plan) zumindest folgendes Zutaten enthalten:
1. JANUAR: 4 Wochen Reiturlaub und Ueberwintern im Szeklerland; (vielleicht schon ab Silvester?)
2.  FEBRUAR: Fortsetzung Ueberwintern: 4 Wochen Sprach- und Entdeckungsreise in Zypern (Griechisch, Tuerkisch);
3. ab MAERZ: vorwiegend in Siebenbuergen mit folgenden Schwerpunkttaetigkeiten:
3a.) Erlernen/Vertiefen slawischer Sprachen,
3b.) Arbeiten an einem wissenschaftlichen Artikel (Voelkerrecht, nationale Identitaeten in SOE), Teilnahme an Osteuropatagungen (evtl. in Karpatoukraine?)
3c.) Musterprozesse gegen Holzindustrie Schweighofer und sonstige Haifische des Wirtschaftslebens in RO weiterfuehren.

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Ich weiss schon jetzt, dass Vieles anders kommen wird als geplant, aber zumindest in Teilen wird es doch ein bisschen Sabbatjahr werden. Positiver Nebeneffekt: Werde auf NW wahrscheinlich (nocht viel) seltener schreiben als bisher. Langsam wird’s eintoenig. Habe so ziemlich alles gesagt, was ich zu sagen hatte. Kann nun gut und gerne auch schweigen und auf NW nur wirklich Wichtiges kundtun (z.B.: Wenn wir wieder einmal einen Prozess verlieren gewinnen).

PS1: Falls sonst jemand Lust hat, auf NW zu veroeffentlichen: Bitteschoen! Nur Mut!

PS2: Falls sich jemand im Januar und Februar einklinken moechte in mein Sabbatjahr (Szeklerland, Zypern), meldet euch! Werde mich wahrscheinlich jeweils in ein kleines Gaestehaus einmieten, wo noch Platz sein wird fuer weitere Gaeste…

Wuensche Frohe Weihnachten und ein ebensolches Neues (Sabbat)Jahr!

 

 

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Posted by at 15/12/2014
Filed in category: Dies & Das,

5 Responses to Ueberwintern im Szeklerland und auf Zypern: Plaene fuer mein zweites Sabbatjahr

  1. Anonymous says:

    Nicht, dass mir Ihre Weltanschauung sehr taugte, eher das Gegenteil! Ihr persönlicher Lebensstil scheint allerdings attraktiv zu sein und in einiger Hinsicht meinem zu ähneln. Daher jenseits weltanschaulicher Positionen einige Ratschläge zu den von Ihnen in Aussicht genommenen Auszeiten im Jahr 2015.

    Zum Seklerland werden Sie „abstammungsbedingt“ sicher einen weit besseren Bezug haben als ich.

    Zypern bereiste ich mehrmals mit eigenem Auto. Relativ besser kenne ich den türkischen Teil der Insel, die ein typisches Beispiel für ein vom perfiden Albion verheertes Land darstellt. Es wäre höchst an der Zeit das Albion aus Zypern hochkant rauszuwerfen …

    Der Norden wurde bekanntlich von türkischen Truppen besetzt. Der Anlass dafür waren schwere Massaker an der türkischzyprischen Bevölkerung durch griechischzyprische und griechische Schlagetotverbände. Die Intervention der Türken dürfte zu Recht und vielleicht in letztem geeigneten Moment erfolgt sein um ein arges Blutbad zu verhindern . Die „geschützten“ türkischzypriotischen Bevölkerungsteile hatten dennoch keine überschäumende Freude an dieser Aktion. Wohl schütze sie die türkische Armee vor den Massakern griechischer Mordbuben, die der türkischen Militärmacht kaum etwas entgegen zu setzen hatten und sich wenig ruhmvoll trollten. Nur, der Preis dafür war hoch!

    Die türkischen Beschützer/Besatzer vertrieben nicht nur fast die gesamte griechischethnische Bevölkerung aus dem von ihnen besetzten Gebiet sondern durch ihre Anwesenheit auch einen Großteil der autochthonen Türkischethnischen die ein Auswandern – vor allem in angelsächsische Territorien – einem Verbleib in Türkischzypern vorzogen. Nicht nur das, die Türken brachten auch zusätzlich neue Bevölkerung nach Türkischzypern. Dieser Landesteil erhielt somit auch erstmalig eine kurdische Bevölkerungsgruppe verpasst sowie zu den kaum mehr wahrnehmbaren Zypernarabern dazu auch eine gewisse Anzahl von Türkeiarabern. Alle diese ethnischen Diversifikationen werden gut zugedeckt durch das in der Türkei gern herbeigebetete „Türkentum“.

    Der Norden der Insel ist durch mafiose nepotistische Wirtschaftsstrukturen geprägt. Nun, der Süden ist nicht besonders viel anders … Im Norden scheint das aber nicht so besonders zu funktionieren. Dieser (türkische) Landesteil scheint vor allem von Glückspiel und dubiosen Immobiliengeschäften zu leben. In der Türkischen Republik ist Glückspiel untersagt. Nordzypern wurde zur Spielhölle nicht nur der Türken sondern teilweise auch von Persern u.a.

    Besuchenswert erscheint mir vor allem die Halbinsel Karpat, die eine eigenartige Atmosphäre aufweist. Es gibt dort auch wilde Eseln. Sehenswert ist sicher der touristische Komplex von Gazi Magosa, wo eine komplette Hotelstadt mittlerweile von Bäumen zu überwuchern begonnen wird. Ich sah mir das alles in der frühen 80er Jahren und dann wieder in diesem Jahrtausend an.

    Seit die Demarkationslinie in beiden Richtungen überschritten werden darf, dürfte Lefkosa einen gewissen Aufschwung erlebt haben. So vor über 30/40 Jahren war dieser Teil von Nikosia ein arg vergammelter Stadtteil. Belustigt erinnere ich mich noch gut an einen Besuch in einem türkischen Hamam, wo es mir so „warm“ vorgekommen ist, dass ich vorsichtshalber die Flucht ergriffen habe. 🙂

    Bei meinen letzten Besuchen fand ich keine mir früher dort aufgefallene vielsprachige Bevölkerung mehr vor. Gehörte es einst zum guten Ton die eigene Sprache wie auch die Sprache der anderen Volksgruppe und das Besatzeridiom zu beherrschen, so dürfte es kaum mehr junge Leute geben, die noch die jeweilige Sprache der anderen Volksgruppe beherrschen. Im türkischen Landesteil ist auch das Besatzeridiom oft nur rudimentär verbreitet, was an sich ja gar nicht so übel ist, aber das gewisse einst vorhandene polyglotte Flair der Insel missen lässt.

    Zu den Slawischambitionen bietet sich in Rumänien noch immer sehr viel an!

    Der einfachste „Schlüssel“ zum Sichaneignen einer Slawischkompetenz ist die Erlernung des „slawischen Esperantos“ Slowakisch.

    Von der einstigen „slowakischen Insel“ in Rumänien ist seit den Menschenjagden der tschechoslowakischen Menschenjäger, die kamen um zu versuchen die durch die Vertreibung und Ermordung der deutschen Bevölkerung der Tschechoslowakei gerissenen Lücken durch teilweise sehr aggressive Anwerbungsmethoden in der slowakischen Insel in Rumänien zu mildern. Ihre Anwerbungsversuche waren leider relativ erfolgreich und kosteten den meisten Orten angeblich so rund die Hälfte deren damaliger Bevölkerung.

    Dennoch verblieben weiterhin intakte slowakisch populierte Orte in Rumänien, die nochmals nach dem Militärputsch von 1989 einen Bevölkerungsaderlass erlitten.

    Der „slowakischte Ort“ Rumäniens ist unzweifelhaft Sinteu. Nahezu die gesamte Bevölkerung ist dort noch immer slowakischethnisch und auch –sprachig. Der römischkatholische Dorfpfaffe, Herr (Dr.?) Augustin Albert ist der Gemeindestier (äh „Primar“) von Sinteu. Alles in Sinteu ist unverändert slowakischsprachig! Das Pfarrhaus natürlich eine sehr hübsche Anlage, wo (zumindest noch vor einigen Jahren) auch teilweise sehr hübsche Klosterschwestern aus der Slowakei Dienst schoben. Aber auch die kalvinistischen Protestanten Rumäniens betreiben in Sinteu ein Jugendlager, pikanterweise gleich neben dem römisch-katholischen Pfarrhaus. Dort wird klarerweise Madjarisch geredet. Na, da wird sich das jüdische christliche Herrgottl sicher wohl beheimatet fühlen. Irgendein Platzerl sei es bei den Papisten oder bei den Kalvinisten findet es in Sinteu immer. 🙂

    An Sinteu schließt noch Gemelcicka an, das auch so gut wie rein slowakischethnisch bewohnt wird. Der sehr kultivierte und sprachenkundige römischkatholische Dorfpfaffe residierte dort anfangs dieses Jahrtausends in einem sehr hübschen von Schweizern finanzierten Pfarrhaus gemeinsam mit seiner Mutter und einem Schwarm von teilweise ebenfalls recht appetitlich aussehenden aus der Slowakei kommenden Ordensschwestern. Gemelcicka ist allerdings bereits im Nachbargerichtsbezirk Waldland gelegen und Teil der Großgemeinde Plopis, die rumänischethnisch bevölkert ist. Alle slowakischen (wie auch tschechischen) Gemeinden in Rumänien sind so an rumänischethnisch dominierte Gemeinden angeschlossen und „minorisiert“. Die einzige Ausnahme ist Sinteu, das noch im Gerichtsbezirk Kreischland lieg!

    Sinteu ist eine Streusiedlung und hat kein echtes Zentrum. Kommunikative Erwachsene können dort allerdings gut Slowakisch üben und das in der „vertrauten Umgebung“ Rumäniens!

    Tschechisch kann am besten in Weizenried (Gernik) geübt werden. Dieser Ort wird wohl noch die „originalste“ tschechische Atmosphäre in Rumänien aufweisen. Nicht ganz so großartig, aber ähnlich ist es in Sankt Helena (Sfinta Elena).

    Serbisch geht in etlichen Orten entlang der Grenze zu Serbien und sogar in Temeschburg gut zu üben.

    „Kroatisch“ in den Kraschowenerdörfern zwischen Reschitz und Anina. Wieweit man das dort gesprochene Slawisch wirklich als Kroatisch bezeichnen kann, will ich nicht beurteilen. Viele Kraschowenerinnen arbeiten jedenfalls in burgenlandkroatischen Haushalten als Altenpflegerinnen und haben keine Kommunikationsprobleme. Auch dieses Geschäft wurde ursprünglich von papistischen Pfaffen im Burgenland und im Kraschowenerland eingefädelt.

    Ein Ort um Rusinisch zu erlernen dürfte Ruscova im Gerichtsbezirk Marmarosch sein. Die Abgrenzung zwischen Ukrainisch und Rusinisch dürfte aber in allen „ukrainischen“ Dörfern Rumäniens eine recht fließende sein und sollte von wirklich Sprachkundigen zu beurteilen versucht werden. Ebenso die Situation in den Huzulendörfern. Die Ukrainer sind in Rumänien inzwischen eine der großen Minderheitengruppen geworden.

    Es gibt dann noch die polnischen Dörfer im Südbuchenland, vor allem im Gerichtsbezirk Szutschawa. Die Sprachassimilation ist dort allerdings bereits sehr weit fortgeschritten und man erwarte keine „echt polnische“ Atmosphäre mehr! Dazu kommt, dass einer /einige dieser Orte polonisierte slowakische Dörfer sein soll/en, Die Menschen dürften dort keinen außerordentlichen Wert auf ihre überlieferte Kultur legen, scheint es zumindest.

    Die Altgläubigen in der rumänischen Dobrudscha sind sowieso gut bekannt. Dort redet man ein archaisches Großrussisch. Die junge Bevölkerung soll angeblich weitgehendst nach Italien übersiedelt sein.

    Zu erwähnen wären noch die Paulikianer, die ein altes Bulgarisch verwenden und erzpapistisch sind. Deren Zentrum ist Altbeschenowa (Starbisnov) westlich von Temschburg gelegen. Die Intellektuellen dieser Gruppe leben meistens in Temeschburg oder Arad und kommen nur am Wochenende noch ins bulgarische Dorf, wenn überhaupt noch regelmäßig.

    Wie man aus dem Angeführten ersehen kann, geht es leicht in Rumänien Slawisch zu erlernen/üben ohne das Land verlassen zu müssen. Wie lange das noch so ist vermag ich nicht vorherzusagen. Man nütze die Zeit …

    • hans says:

      ukrainisch, weissrussisch, slowakisch und tschechisch stehen bei mir auf der liste. UKR und SK kann ich ‘latent’ schon seit 1999. tschechisch hatte ich mal ein semester lang 1999 angelernt. weissrussisch ist nur ein steinwurf vom ukrainisch-polnisch-russischen sprachendreieck entfernt.

      danke fuer die restlichen ethnographisch wertvollen hinweise!
      zum 115. male: schreiben sie ihr wissen gefaelligst auf und tun sie es der menschheit in buchform kund!

      gruss aus dem osten

  2. Anonymous says:

    Wenn Sie nicht zu argen Utilitätszwängen ausgeliefert sind, können Sie sich den Luxus erlauben und die slawische Welt von einer arbiträren stark komparativen Perspektive aus betrachten.

    Sie werden merken, dass die Unterschiede zwischen den einzelnen slawischen Sprachen im Allgemeinen weniger stark ausgeprägt sind als innerhalb der deutschen Sprache zwischen den einzelnen deutschen Dialekten.

    Wobei es innerhalb der einzelnen slawischen Sprachen auch signifikante Dialektunterschiede gibt. Das fällt z.B. auch bei recht kleinen – wie z.B. Slowakisch und Slowenisch – dem sorgfältigen Beobachter gut auf!

    Der “dickste Hund” sind meiner Ansicht nach die Unterschiede in der Wortbedeutung.

    “stan” bedeutet z.B. im Serbokratischen (ja, ja, ich weiß schon …) Wohnung, im Slowakischen Zelt, während “šator” im Serbokroatischen Zelt bedeutet und mir im Slowakische in den mir bekannten Wörterbüchern noch nicht aufgefallen ist, jedenfalls in der anscheinend nicht kodifizierten Umgangssprache so was wie Fetzen bedeutet.

    Es wird ein signifikanter Unterschied sein ob man nun ein Zelt oder eine Wohnung bewohnt, bzw. gar nur einen Fetzen anstatt eines Zeltes hat! 🙂 🙂 🙂

    So nebenbei: “šator” leitet sich von “çadır” ab und zeigt den unverändert enorm starken osmanischen kulturellen Einfluss in Europa auf …

    Um solche Dinge rauszufinden benötigt man fast immer relativ viel Zeit und eine “totale ideologische Unvoreingenommenheit”.

    Auch die diversen (meist von außen an die jeweiligen Populationen herangetragenen) “internen Konflikte” – wie aktuell der in der Ukraine – schauen aus solchen Perspektiven ganz anders aus …

    Freunde werden Sie sich allerdings durch solche Betrachtungen gerade nicht machen. Jeder auch nur kurz angelernte Germanist weiß, dass Flämisch und Holländisch deutsche Dialekte sind, ebenso die dem Siebenbürgersächsischen wohl nächste deutsche Dialektvariante, das Luxenburgische. Das “Dilemma” beginnt da allerdings bereits bei “Luxenburgisch” anstatt “Luxemburgisch” Interessant ist dazu den Namen der kommunistischen polnischen Jüdin Rozalia Luksenburg zu betrachten, der heute „politisch korrekt“ als Rosa Luxemburg zu schreiben ist! Genannte Dame wurde in Zamość, einem liebeswerten polnischen Städtchen, geboren und ihr Name wohl aus heutiger Sich „politsch total unkorrekt“ lautmalerisch (und somit völlig korrekt) in die damalige russische (polnische?) Orthographie übertragen. Ohne persönliches Rückgrat wird man so was allerdings kaum zu schnallen vermögen. Tja, ob man sein Rückgrat hinhält um es gebrochen zu bekommen, das steht auf einem ganz anderen Blatt …

    Jedenfalls können Sie für sich persönlich den Transport- und Kostenaufwand gering halten indem Sie bei den meisten/fast allen einschlägigen slawischen Aktivitäten entspannt innerhalb Rumäniens verbleiben und dort auch immer auf Rumänisch als interethnische Sprache zurückgreifen können.

    Viel Erfolg!
    P.S.: Es naht Wintersonnenwende. Die Abrahmiten und deren säkularisierten Nachfolger, die historischen Materialisten, wüteten gar arg um solch europäisches Brauchtum auszumerzen. Teilweise wurde das unter Militärschutz gemacht. Teilweise werden unter allerlei administrativen Vorwänden noch immer unverändert Blockaden dagegen errichtet. Vielleicht fiel Ihnen noch irgend etwas in dieser Art in Siebenbürgen auf? In der Marmarosch soll es so was auch noch nach dem 2. Weltkrieg sporadisch gegeben haben. (z.B. Fackelschmeißen und Feuerradrollen auch zur Wintersonnwend). Es ist auch äußerst schwierig etwas derartiges fern von Kitsch, Schwulst und Kommerz in deutschen Landen aufzutreiben …

    In diesem Sinn ein herzliches Jul in der Nacht vom 21. auf 22. Dezember sowie besinnliche Rauhnächte! Kluge Leute widmen die der Sinnlichkeit …

    • hans says:

      empfehle ihnen dan alexes lingivistishce essays auf http://www.cabalinkabul.wordpress.com!

      vielleicht werde ich an silvester alteuropaeisch-heidnische braeuche mit baerenmasken in darmanesti (bacau) geniessen.

      gruss von ebenda
      und schreiben sie endlich ihr osteuropawissen auf, sie anonymous!

  3. Anonymous says:

    Vor 8 oder 9 Jahren war ich zuletzt zu dieser Zeit im Gerichtsbezirk Bachau.

    Wir wohnten damals in Kaiserbad (Tuschnad) und mussten Ende Dezember unser Quartier räumen, da es von Turis aus Bukarest bereit langfristig vorausbestellt worden ist. Kaiserbad ist um diese Zeit anscheinend vollgestopft mit Turis aus Buk! Nicht die Bohne von „Aversiune“ gegen Sekler …

    Der eher fade Turirummel in Kaiserbad langweilte arg und so schauten wir bei Einbruch der Dunkelheit ins Tschangoland was dort am 31. Dezember los war. Kurz gefasst: alles mausetot wie fast immer im Tschangoland 🙁 🙁 🙁

    Am Weg nach Klescha passierten wird u.a. die von Ihnen angeführte Ortschaft, da wir bemerkt haben, dass am Weg in vielen Orten Maskenläufer unterwegs waren und wir daher einige Ortschaften zusätzlich abgefahren haben um uns das Spektakel zu Gemüte zu führen. Vorwiegend waren ältere Kinder und Jugendliche in allerlei drolliger (meist Fell) Verkleidung auf den Straßen unterwegs. Es gab auch reichlich Tschinbummkrach!

    Inwieweit da „Heidnisches“ als „contrarius actus“ zu dem grauslichen abrahamitischen Zeugs, das man uns nach wie vor und im Grunde genommen unverändert in allerlei Versionen aufs europäische Auge drückt, noch tatsächlich eine wesentliche Rolle spielt vermag ich nicht zu beurteilen, nehme es aber eher nicht an. Die Sache wird sich in etwa auf ähnlich jämmerlicher Ebene wie die alljährlichen zeitlich arg verspäteten Karnevalsumzüge der kümmerlichen Reste der wie die Zigeuner in alle Welt versprengten und unter ihren Wirtsvölkern eingesprenkelt lebenden Siebenbürgersachsen in Dinkelsbühel bewegen …

    Anschauenswert ist die Silvestersache in der westlichen Moldau aber immerhin. Die Lebensfreude der als allerlei schrökeliches Ungetier herumhüpfenden Jugend zu beobachten lohnt noch allemal!

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