Traditioneller Saatgutzuechter aus Siebenbuergen sucht “Lehrlinge” zur Weitergabe seines Wissens

Herr J. L., ist etwa 70 Jahre alt, wohnt im Raum Odorheiu Secuiesc (ungarisch: Szekelyudvarhely) im Osten Siebenbuergens in Rumaenien (im “Szeklerland”) und zuechtet seit Jahrzehnten fast ausschliesslich baeuerliches Saatgut, das er auf Wochenmaerkten in der Region verkauft. Das Wissen und Handwerk hat er von seinem Vater, der ebenfalls Saatgutzuechter gewesen ist – leider sind seine Kinder aber nicht an einer Fortfuehrung dieses seines “Berufs’ interessiert. Aus Gesundheits- und Altergruenden denkt Herr J. schon seit Laengerem daran aufzuhoeren, er wuerde jedoch sehr gerne sein Wissen (und womoeglich auch seinen Saatgutbestand) an jemand Juengeres weitergeben.

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Es waere einfach genial, wenn sich junge Freiwillige (WWOOFer?), ein Verein oder ein Biobauer faenden, die sich dieser schoenen Aufgabe – moeglicherweise in Teamarbeit – annehmen moechten! Die “Lehre” wuerde ungefaehr 2 Jahre, genauer 2 Erntezyklen dauern. Eine staendige Anwesenheit auf seinem Hof ist NICHT notwendig, regelmaessige Mithilfe jedoch schon. Ungarisch- und/oder Rumaenischkenntnisse sind fuer die Kommunikation unerlaesslich.

Wer ernsthaft daran interessiert ist, sich der Saatgutzucht zu widmen bzw. an der Weitergabe dieses Wissens und in diesem Projekt mitmachen moechte, der schreibe mir an hanshedrich@gmx.de oder rufe mich unter 004-0752-616128 an! ­čÖé

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Posted by at 22/03/2014
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5 Responses to Traditioneller Saatgutzuechter aus Siebenbuergen sucht “Lehrlinge” zur Weitergabe seines Wissens

  1. armin says:

    das w├Ąre was f├╝r mich,dieses jahr habe ich die m├Âglichkeit, auf beinahe einen halben hektar kartoffeln,mais und und gem├╝se zu pflanzen!Das saatgut habe ich schon von ├Âko betriebe bestellt ,wie z.b.die “arche noah” aus ├Âsterreich,oder biolandhof jevel (200 kartoffelsorten)die sich auf diversit├Ąt und alte sorten spezialisiert hat.
    Was k├Ânnte ich hier bei uns von seinen sorten gut als vermehrung und nutzung gebrauchen,ein zusammentreffen w├╝rde ich mir schon w├╝nschen …gruss armin

    • hans says:

      schoen! was ich dir bieten kann, ist, dir gegen unkostenerstattung saatgutproben von herrn J zu schicken. noch besser waere es. wenn du herkommen koenntest!

      PS: habe seinen fall auch arche noah in oesterreich geschildert. bin zuversichtlich, dass sich die passenden leute seiner annehmen werden! ­čÖé

      lass mich wissen, was du vorhast!
      gruss, hans

  2. Anonymous says:

    Es steht zu bef├╝rchten, dass der Betrieb nicht weitergef├╝hrt werden kann. Ob man das von diesem Herrn angesammelte Wissen so in 2 Erntezyklen ├╝bernehmen kann? Wohl nur jemand mit einschl├Ągiger Vorbildung …

    Was mir in Rum├Ąnien aufgefallen ist, war die teilweise v├Âllig nichtvorhanden erscheinende Verf├╝gbarkeit von nichtgenmanipuliertem Saatgut.

    Vor allem bei Soja war das echt prek├Ąr! Die gro├čen Saatgutkonzerne d├╝rften das Land bereits total im Griff haben. Wird allerdings in Mitteleuropa kaum besser sein.

    Was da so alles “poetisch” auf abgepackter Ware darauf steht, darauf g├Ąbe ich keinen l├Âchrigen Heller … Es gibt keine Sanktion bei Versto├č gegen solche Auszeichnungspflichten. Es ist auch anzunehmen, dass die meisten Labors in Rum├Ąnien kaum einen Nachweis ├╝ber genetische Manipulationen erbringen k├Ânnen werden. Jedenfalls niemand bereit sein wird die daf├╝r auflaufenden Kosten zu ├╝bernehmen.

    Die rum├Ąnische Landwirtschaft lieg so danieder wie das ganze Land. Wenn die sich selbst ausbeutende jetzt in der Betriebsweise der Subsistenzlandwirtschaft mit v├Âllig unzureichender Ausstattung arbeitende Generation endg├╝ltig nicht mehr k├Ânnen wird, dann wird alles stehen und in K├╝rze den ausl├Ąndischen kapitalistisch organisierten gro├čen Landwirtschaftsbetrieben zufallen.

    Deren Interesse ist blo├č mit minimalem Kapitaleinsatz und noch minimalerem Arbeitsaufwand ein Maximum an Profit zu erzielen.

    “Roundup” ist da z.B. ein “Wundermittel”, das tonnenweise aufgebracht wird. Pfl├╝gen erspart man sich vor allem auf den fetten B├Âden des Altreichs h├Ąufig auch. Genmanipulierter Weizen l├Ąsst sich mit geschicktem Chemieeinsatz sogar ohne gro├čartige vorhergehende Bodenbearbeitung profitabel anbauen. Die sorgf├Ąltige Ackerei und Eggerei lohnt nicht wirklich um Maximalprofite in k├╝rzester Zeit aus den gepachteten Landfl├Ąchen herauszuholen. Wen schert die Vergiftung des Bodens? Dass die riesigen eingesetzten Maschinen den Boden verdichten, usw., kehrt erst recht niemanden …

    Staatliche Regulierungsma├čnahmen sind nirgendwo erkennbar. Die kleine Rum├Ąnien zerst├Ârende von EU und Nato eingesetzte aus dem allerletzten Gelumpe der cizmarischen Nomenklatura rekrutierten neophanariotische Schicht ist doch mit weit wichtigeren “Aufgaben” besch├Ąftigt. Und sei es nur mit der Organisation von Marineman├Âvern im Schwarzen Meer um die Expansionspolitik der Dominanz zu unterst├╝tzen!

    • Anonymous says:

      Ach ja, die Handvoll Dakogermanen, die den Vertretungsanspruch (der Sohn eines cizmarischen Milit├Ąrstaatsanwalts, Ovidiu Gan┼ú, ist da eine “besondere Bl├╝te”, aber auch ein Claus Iohannis steht mit seinen speziellen famili├Ąren Einbindungen diesem schillernden Herrn wohl kaum hinten nach) f├╝r die gar j├Ąmmerlichen Reste von Rum├Ąniendeutschen usurpierten, suhlen sich auch gerne wie Schweine an diesem ├╝ppigen Trog. Hauptsache die Kassa stimmt. Mit der dakogermanischen Camouflage kann noch so manche Extrazechine lukriert werden. Zu Hause wird mit der ehelichen Werbesine sowieso Blesch geredet und die Kinder (so – was schon selten sein d├╝rfte, sic diesen mehr als dubiosen Herrn Iohannis – ├╝berhaupt welche vorhanden sind) schickt ein gestandener Neophanariote sowieso in eine m├Âglichst auf Englisch unterrichtende Privatschule. Bruki, Lenau & Co sind l├Ąngst nur mehr f├╝r die j├Ąmmerlich armselig Deutsch daher radebrechenden Spr├Âsslinge der sich m├╝hsamst um einen Platz an der sozialen rum├Ąnischen Sonne Abstrampelnden. Mit dem Essen wird es dito sein: Wer hat und kann konsumiert keinen genmanipulierten Fra├č aus der rum├Ąnischen Raffzahnlandwirtschaft sondern besorgt sich mutma├člich oder auch gelegentlich wirklich sorgf├Ąltiger zubereitete recht teure Sachen von denen der Durchschnittswerbes mit ÔéČ 150 Pension oder – wenn es hoch kommt – ein paar Hundert ÔéČ Monatsgehalt nicht einmal zu tr├Ąumen vermag. Womit wir wieder einmal im “sch├Ânen neuen Europa” angekommen sind!

    • hans says:

      sie kennen den unterschied zwischen genmanipuliert und nichtgenmanipuliert gar nicht, verwechseln wohl alles mit hochgezuechteten (konventionellen) (hybrid)sorten.

      genmanipulierte saatgut gibt es im EU-rumaenien 2 sorten:
      1. legal angebauten MON810-mais von monsanto und
      2. illegal angebaute roundup-ready soja ebenfalls von monsanto. in dezenter funktionierenden EU-staaten gibt es hingegen nur nr. MON810.

      gensoja wird in der EU nicht angebaut (ausnahme rumaenien), weil nicht zugelassen. es wird hingegen aus paraguay usw. massiv importiert – fuer viehfutter.

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