NW-Leser: „Ich fahre jetzt den Super-BMW des Protz-Bischofs“

Der Hermannstaedter Bischof Reinhard Guib klotzte nicht nur beim Dienstsitz, auch beim Auto durfte es gern mehr sein. Ein Münchner Gebrauchtwagenhaendler Deutsch-Kreuzer Abstammung kaufte den X5er BMW des Bistums. Und schwärmt: „Ein gesegnetes Auto mit allen Schikanen.“
Lesen Sie den Fahrbericht hier >>>

PS: Nach heftiger Kritik am fahrbaren Untersatz und vor allem an dessen korrupter kreativer Anschaffungsart  tauschte der Bischof den BMW gegen einen bescheidenen VW Phaeton Polo ein.

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Posted by at 31/03/2014
Filed in category: Dies & Das, Lachen & Nodinken, Uncategorized,

7 Responses to NW-Leser: „Ich fahre jetzt den Super-BMW des Protz-Bischofs“

  1. Petrus says:

    Sächsischer Skandal in Siebenbürgen?
    Gilt am 1. April: B(ESTECHEN) M(ACHT) W(WILLIG)

    • hans says:

      wird von sehr vielen hier leider gar nicht als skandal empfunden…

  2. Petrus says:

    Die Medien haben sich halt des Falles nicht angenommen, Und Michael Schmidt ist als erfolgreicher Unternehmer und Sponsor für viele ein unangreifbares Vorbild (“Der hat es geschafft!”)
    Wenn jede Zeit und Gesellschaft ihre Helden hat, dann hat auch unser sächsisches Völkchen zwei, drei “Superstars”, die auf den Schild gehoben wurden und über jeden Zweifel erhaben sind. Ich verehre, also bin ich?

    • hans says:

      und irgendwann werden die helden zum problem:
      1. neuwagen-schacherer michael schmidt: pfarhausabriss in deutschkreuz + bau einer kitsch-immobilie anstelle; verkauf ueberteuerter BMWs an polizei usw. in RO => diebstahl aus dem staatsbudget in komplizenschaft mit auslandsgeheimdienstchefs,
      2. karriere-doktor bernd fabritius: erwerb eines karrieredoktors in hermannstadt mit einer abschlussarbeit, die er in der form NICHT geschrieben haben kann (einwandfreie rumaenische juristen- und wissenschaftssprache, die b. f. ganz offensichtlich NICHT beherrscht), verrat an den sachsen durch “revanchisten”-unterstellung gegenueber denen, die auf Rueckerstattung bestehen, offensichtlicher versuch der eigennuetzigen monetisierung der entschaedigungsregelung fuer russlanddeportierte in RO),
      3. klaus johannis: renegaten-tendenz (“iohannis”, anstatt dem original “johannis”), autoritaerer habitus im hermannstaedter stadtrat, frustrierung legitimer rueckerstattungswuensche hermannstaedter sachsen, schiefergasfan, michael-schmidt-gesponsorter-BMW-falschparker, killer des systemkritischen ASTRA-dokumentarfilmfestival in Hermannstadt)
      4. caroline fernolend: michael-schmidt-fan trotz besseren wissens + isolierung des MET von den stiftungen des prinz charles, ohne den MET und caroline f. niemals das geworden waeren, was sie heute sind
      5.+6. bischoefe christoph klein und reinhard guib (michael-schmidt-unterstuetzer und -nutzniesser wider besseren wissens)
      7. peter maffey: noetigung des kronstaedter krichenbezirks zum verkauf des pfarrhauses in radeln, verkitschung des radelner ortsbildes durch die ueberrestaurierungen mehrere traditioneller haueser in der ortsmitte, polarisierung, benachteiligung und nachhaltige entfremdung der bevoelkerung von radeln aufgrund unerfuellter, unrealistischer versprechungen im vorfeld der “expansion” der tabaluga-stiftung in rdeln.
      8. martin mueller, gastronom in hermannstadt, forellen- und schweinezuechter im raum freck/albota: ruinierte gebirgsbach (wasser illegal abgegraben fuer eigenes kleinwasserkraftwerk + forellenzucht) in naturschutzgebiet bei albota durch illegalen bau von grossdimensionierter pension + forellenzucht in albota. ehemalige schweinefarm von herrn M verschmutzte die umgebung eines dorfes im raum freck. trotz alldem war herr M mitglied einer umweltpartei in RO.
      9. ? (falls jemand kritisches zu eventuellen antihelden marke NW oder HH aeussern moechte, lade ich hiermit herzlich dazu ein!)

  3. Petrus says:

    Hat Schmidt anstelle des abgerissenen Pfarrhauses wirklich eine “kitsch-immobilie” bauen lassen?
    Michael Schmidt hat in der Siebenbürgischen Zeitung vor eineinhalb Jahren einen originalgetreuen Wiederaufbau versprochen:

    “Auf den Abriss soll nun die Rekonstruktion folgen. Michael Schmidt erklärte gegenüber dieser Zeitung, dass die Stiftung das engagierte Bauunternehmen mit dem originalgetreuen Wiederaufbau des Pfarrhauses unter weitestgehender Verwendung der vorhandenen Baumaterialien beauftragt habe: „Es ist uns ein Herzensanliegen, das Haus ‚wie vorher’ wieder herzustellen. Dafür nehmen wir auch Mehrkosten in Kauf“, bekräftigte der Stiftungsgründer.”

    http://www.siebenbuerger.de/zeitung/artikel/rumaenien/12599-abriss-wegen-akuter-einsturzgefahr.html

    War das gelogen? Wo gibt es Fotos vom aktuellen Bau?

    Das mit der Doktorarbeit von Bernd Fabritius kann ich nicht glauben. Vielleicht überprüft das noch Politplag, in der Kandidatenliste ist er bereits aufgeführt:
    http://politplag.de/index.php/Kandidatenliste

    • hans says:

      MSS
      das neu erbaute haus ist KEIN originalgetreuer wiederaufbau – das sieht sogar ein laie. materialien: beton, porotherm-ziegelsteine, isolierfolie, betoneisen, industrieziegeln. die dachform komplett anders; die hoehe des gebaeudes groesser, doe zimmeraufteilung teilweise anders. EDELPUFF ist meine definition fuer sowas
      folglich war der artikel in der SbZ ein schlichter bauernfaenger – der grund auch, warum ich so gegen diese propaganda gepoltert habe. ich kenne und verabscheue zutiefst diese masche und die menschenverachtung und gemeinschaftsverarschung, die dieser mentalitaet zugrunde liegt.

      BF
      habe die dr-arbeit von BF in fotokopie. das fachrumaenisch ist erster klasse. nun hoeren sie sich mal ein interview von BF auf rumaenisch an – das ist ein stark deutsch gefaerbtes rumaenisch, weit entfernt von der sprache in seiner arbeit. ich einer spreche um einiges besser rumaenisch als BF – u. zw. weil ich hier viel amtsrumaenisch zu schreiben habe – und trotzdem koennte ich einer SO eine arbeit auf rumaenisch NICHT formulieren. BF folgich auch nicht. entlastend fuer BF will ich erwaehnen, dass in RO keine eidesstattliche erklaerung noetig ist bei der abgabe einer solchen arbeit – so dass hier womoeglich ein LEGALER ghostwriter am werke gewesen sein duerfte, der BFs arbeit in properes rumaenisch ueberfuehrt haben koennte. anders laesst es sich nicht erklaeren. in DE haette BF mit einem ghostwriter damit legal keinen dr-titel erwerben koennen – noch nicht einmal sein diplom an der hochschule f politik in muenchen. dort musste er naemlich (genau wie ich ein paar gute jahre nach ihm) eine eidesstattliche versicherung abgeben, dass die GESAMTE diplomarbeit allein sein/mein werk darstellt.

      eigentlich sind wir in sachen BF-doktor einen kleinen schritt weiter, und zwar haben wir im internet eine passsage entdeckt in einer anderen (studenten)arbeit, die identisch ist mit der in BFs doktorarbeit. im besten falle wurde also BF plagiiert. wir muessen nun die sache im detail erkunden um zu wissen, wer von wem abgeschrieben hat. bis dahin gilt die unschuldsvermutung + DIE SICHERHEIT, dass BF (in RO GANZ LEGAL) einen ghostwriter hatte.

  4. Hallo Herr Hedrich.

    Mit Ihrer Aussage, “verrat an den sachsen durch “revanchisten”-unterstellung gegenueber denen, die auf Rueckerstattung bestehen”
    sind Sie offenkundig fehlinformiert und verwechseln mich. Eine ähnliche Aussage wird Herrn Maffay nachgesagt (vermutlich auch zu Unrecht), aber nicht mir.

    Ich vertrete seit Jahren (von Anfang an!) auch im Verband der Siebenbürger Sachsen die klare Position, dass eine schnelle, unbürokratische und umfassende Rückgabe der zu Unrecht enteigneten Vermögenswerte der Deutschen aus Rumänien ein MUSS sind, das eine Restitutio in Integrum in Natura zu erfolgen hat und wo das nicht möglich ist eine gerechte Entschädigung zu erfolgen hat. Das können Sie in allen Positionen durch eine einfache Suchfunktion auf http://www.siebenbuerger.de nachlesen.

    Auf zwei weitere Aspekte möchte ich beispielhaft hinweisen:
    1) ich habe Anfang dieses Jahres in München ein Treffen aller ernsthaft (!) arbeitenden NGO-s auf diesem Gebiet angestoßen, während welchem gute Ansätze besprochen und auch eine Fortsetzung geplant wurde. Das kommende Treffen werde ich in Berlin im Deutschen Bundestag anberaumen, Sie können gerne dazu kommen und sich ein Bild aus eigener Anschauung machen. Das ist meist besser, als gezielt falsch gestreute Infos recherchelos zu übernehmen.
    2) Gerade noch gestern habe ich in Berlin während der Deutsch-Rumänischen Regierungskommission gerade auch den Punkt der Restitution als DRINGEND LÖSUNGSBEDÜRFTIG – noch vor Ablauf der Fristen des EGMR eingefordert und kritisiert, dass hier NICHT darauf gewartet werden darf, bis alle Berechtigten vielleicht versterben. Das können Sie sicher nachher im öffentlichen Protokoll nachlesen.

    Zu Ihrer Aussage “offensichtlicher versuch der eigennuetzigen monetisierung der entschaedigungsregelung fuer russlanddeportierte in RO),” darf ich darauf hinweisen, dass KEINE Anwaltskanzlei gratis arbeitet oder gratis arbeiten müsste. Ich biete eine Dienstleistung zur individuellen Rechtsvertretung an, wer diese möchte, muss die Dienstleistung bezahlen. DANEBEN biete ich GRATIS alle Informationen zur Selbstvertretung EINSCHLIESSLICH aller nötigen Formulare auf meiner Homepage an. Jeder darf auch selbst seine Anträge stellen, wenn er möchte. DASS es die Leistungen überhaupt gibt (inzwischen gibt es HUNDERTE positive Bescheide und auch ganz konkrete Entschädigungszahlungen an Betroffene) habe ich übrigens “ehrenamtlich” in meiner Freizeit als Verbandsvorsitzender durchgesetzt, vom Gesetzesvorschlag bis zu allen Verhandlungen in Bukarest. Das war eine abgestimmte Aktion gemeinsam mit den Verbänden der Banater und der Sathmarer Schwaben. Ich bin heute mehr denn sonst davon überzeugt, dass es gut und richtig war.

    Zu Ihren Spekulationen zu meiner Dissertation kann ich weiterhelfen: diese wurde nach “Beschwerden” einiger Neider bereits doppelt von der Universität geprüft, sie wurde umfassend als mangelfrei und plagiatsfrei bestätigt. Bei der Prüfung dabei wurde auch der “Match” mit einigen Sätzen einer Studentenarbeit festgestellt. Zu beachten ist hier die Zeitfolge: meine Arbeit habe ich 2001-2003 erstellt, die Arbeit des Studenten ist einige Jahre später entstanden (ich meine 2008 wenn ich mich gut erinnere). Ich habe nichts dagegen, dass ein Student (vielleicht war es ein eigener?) einige Jahre später in meiner Arbeit nachliest und dann zitiert.

    Zu Ihrer (zugegeben unverschämten) Unterstellung eines Ghostwriters: hätten Sie eine meiner Vorlesungen an der Universität Hermannstadt zum Europarecht in der Zeit damals (natürlich in rumänischer Sprache) besucht, hätten Sie festgestellt, dass ich auch dort persönlich gesprochen habe und nicht etwa ein “Ghostspeaker” 😉

    Wenn mein Rumänisch außerhalb des juristischen Fachbereiches seither schlechter geworden sein sollte, bitte ich um Nachsicht ;-)Ich übe wieder fleißig.

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