Muckefuck im Szeklerland. Revolutionaeres ueber Fahnen, Kaffee, Musik und Schweinebraten in Gyergyoszentmiklos

Gyergyoszentmiklos/Gheorgheni, im Kreis Harghita, wo sich die Wege von Ost nach West und Nord nach Sueden kreuzen. An manchen Gebaeuden in der Ortsmitte haengen Szeklerfahnen – aber eher wenige.In der unagrischen Kneipe ist der italienische Segafredo gerade mal so trinkbar (weil zweitklassig, weil fuer die Maerkte der depperten, geschmacklosen Ostler produziert).  Und im Radio spielt ein Bukarester Sender rumaenische Musik. Ist dieses alles nun banal, unnormal oder teilweise schon revolutionaer?

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Tippe auf ersteres. Revolutionaere waere es, wenn die Szekler Kaffee kochen koennten und die Italiener dafuer auch nach Rumaenien Qualitaetskaffee und nicht Muckefuck liefern wuerden. Und vollends revolutionaer waere es, wenn in einem Cafe im (urrumaenischen) Motzenland ungarische Schlagermusik gespielt wuerde! Dann waere Siebenbuergen endlich auf banale Art Siebenbuergen.
Muss jetzt weg – ein Feund aus dem benachbarten Alfalu/Joseni hat mich obligatorisch zum Schlachfest eingeladen. Wenn ich schwaenze, gibt es Aerger.

Posted by at 09/11/2013
Filed in category: Dies & Das,

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