Jenseits von Hitlerkult und Holokaustindustrie: Gedanken zur sbg.-sächsischen Geschichtsdebatte

Ein Kommentar vom Wiener “Anonymous” gepostet in unter seinem Namen von Hans Hedrich. Fotos von Hans Hedrich hinzugefügt.

Historische – natürlich vorwiegend zeitgeschichtliche – Themen hier zu erörtern und zu diskutieren brächte möglicher Weise etwas!

Auf den Landsmannschaftsseiten war das nur kurz nach der Installation von Fabritius eine Zeit lang möglich und wurde rasch abgedreht. Generell schlüge ich vor die Schandtaten der Nationalsozialisten aus siebenbürgersächsischer Sicht anzuprangern, aber deswegen nicht gleich die Propaganda der Holokaustindustrie zu rezitieren. Es kann und muss einen eigenständigen Weg zwischen diesen beiden – mir persönlich höchst widerwärtigen – Extremen geben!

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Was die Nationalsozialisten in Siebenbürgen verbrochen haben, gehört ans Tageslicht gebracht. Insbesondere gehört hervorgehaben, dass ein Großteil der zahlenmäßigen Reduktion der Rumäniendeutschen auf das Konto der Nationalsozialisten zu schreiben ist. Damit meine ich keineswegs direkte Kriegsverluste sondern die “Aussiedlung” (für mich persönlich einer DER Unbegriffe, deswegen die Anführungszeichen, das war Deportation!) großer Teile der rumäniendeutschen Bevölkerung. Gar kein Zweifel daran! Warum sie das gemacht haben – zumindest die führenden Leuten von ihnen waren alles nur keine Volldeppen – sollte allerdings schon zumindest vermutet – besser möglichst exakt zu erforschen versucht – werden dürfen …

Die Frage, ob es uns heute noch gelingen kann die sogenannte “Wahrheit” herauszufinden, vermag ich mich nicht zu beantworten zu getrauen. In meinen Mutmaßungen warum es im Nachkriegsrumänien nicht zur weitgehendsten Austreibung und Ermordung der deutschen Bevölkerung des Landes, ähnlich wie in allen anderen gleich gelagerten “kleinen Siegerstaaten”, sondern zu deren “Disziplinierung” in Sowjetkonzentrationslagern gekommen ist, versuchte ich die Thematik bereits anzureißen.

Den Sonderfall Ungarn, der eine gewisse leichte Ähnlichkeit – rund ein Drittel bis knapp unter die Hälfte der zum Zeitpunkt des Kollapses der deutschen Militärmaschinerie noch in Ungarn befindlichen Ungarndeutschen durfte von der damaligen ungarischen Verwaltung nicht mehr aus dem Lande getrieben oder pauschal ohne nennenswertes Verfahren ermordet werden – zum rumänischen aufweist, habe ich kurz angerissen.

All diese “braunen Unmenschen” – ganz bewusst in Anführungszeichen gesetzt – mussten ja ihre persönlichen Gründe und Motivationen für ihr tatsächlich gesetztes Verhalten haben! Nur persönliche Bereicherungsabsicht und Dummheit zu unterstellen heißt uns alle für blöd zu verkaufen…

Mich stört es bis zum Gehtnichtmehr, dass es praktisch – bis hin zur Strafsanktion – verboten ist nach solchen Gründen und Motivationen zu forschen. Wer nicht die vorgegebene Meinung der von der Marketingabteilung der Holokaustindustrie  unters Volk geworfenen “Weisheiten” wiederkäut wird unverzüglich mit der Faschismuskeule niedergeknüppelt! Jegliche ernsthafte zeitgeschichtliche Forschung wird dadurch verunmöglicht. Insistiert ein Verwegener, riskiert er im schlimmsten Falle auf Jahre hinaus eingelocht zu werden! Österreich weist aus solchen Gründen eine Anzahl von Justizflüchtlingen auf…

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“Marketingabteilung der Holokaustindustrie”? Ironisierung des TV-Kanals History-Channel

Grundsätzlich: Nur wenn es uns gelingt uns sowohl von der Propaganda und dem “Abwehrsystem” sowohl der nationalsozialistischen Ära wie auch von den Ausflüssen der Holokaustindustrie abzukoppeln, kann ein “geistiger Neubeginn” denkmöglich sein.

Jedes Wiederkäuen das sich als klar unterlegen und auf Sicht unbrauchbar erwiesen habenden nationalsozialistischen Humbugs (das war als in sich komplett unschlüssiges Zeugs jedem halbwegs Vernünftigen von allem Anfang an klar erkennbar, man denke nur an die keinerlei wissenschaftlichen Überprüfung standhaltende hanebüchene Definition des lächerliche nationalsozialistischen “Arier” Begriffs!) ist fruchtlose Zeitverschwendung!

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Blond, blauäugig, arisch – germanischer Übermensch aus deutscher Sicht

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Dunkelhaarig, braunäugig, primitiv: Irischer  Untermensch (li.) aus britischer Sicht. (Höhere Auflösung hier >>>)

Dennoch sollte man das Kind jetzt nicht mitsamt dem Bade ausschütten und einfach nur pauschaliter alles und jedes aus der nationalsozialistischen Periode als “Ausgeburt der Hölle” darstellen und damit eine Art von “negativen sakralen Schutzmantel” um diese Ereignisse hängen, der jegliche ernsthafte AUTONOME Aufarbeitung verhindern soll und bislang auch überaus erfolgreich verhindert hat!

Mir fallen auf Anhieb etliche in diesem Zusammenhang zu stellende Fragen mit Siebenbürgenbezug ein, deren Beantwortung ich nie zu schaffen vermochte. Ich weiß, all das ist überaus unbequem und verätzt die Meisten. Dennoch sollten ein paar Unentwegte langsam damit beginnen die siebenbürgische Zeitgeschichte neu zu erforschen. Nicht pauschal jeden der bei den Nationalsozialisten zu irgendeinem Zeitpunkt anstreifte als “Ausgeburt der Hölle” verstehen und somit zum “Unobjekt” umzuschustern mit dem sich zu befassen nur unter den von der Holokaustindustrie vorgegebenen Prämissen gestattet ist, wenn man solche “Unpersonen” nicht besser gleich totzuschweigen hat …

Um es nicht zu lang werden zu lassen: Sollten sich einige Leute aus solchem “freien Gesichtswinkel” heraus zu einer Diskussion bereit finden, dann brächte das etwas. Das immer wieder nur Gleiche daherzuleiern ist für die Katz und wird keine verwertbaren Erkenntnisse bringen! Um da gleich ein wenig “Pfeffer” in eine Diskussion – hmm, ob da jemals eine entstehen könnte? – zu bringen, zwei Fragen, die ich nie beantwortet bekommen habe:

1. Aus serbischen virtuellen Quellen – die inzwischen alle vom Netz sind, wie mir aufgefallen ist – entnahm ich, dass behauptet wurde, dass Arthur Phleps mit Geld, welches er im Operationsgebiet der von ihm kommandierten 7. Waffen-Schutzstaffel Division „gesammelt“ haben soll, für sich persönlich eine recht komfortables Haus („Villa“?/„Palast“?) in Kronstadt zu errichten begonnen haben soll. Das mag eine perfide serbische (wohl besser titobolschewistische) Propaganda sein, da mag was dran sein, aber wer weiß da was Konkretes darüber? Wo in Kronstadt hatten die Phlepsens etwas? Das müsste doch verifizierbar sein!

2. Herr Peter Alexander Makkay, der später seinen Namen auf “Maffay” modifizierte, wuchs im gleichen Kronstadt angeblich in einer Wohnung auf, die sein Vater auf Grund eines Einweisungsscheines (repartitie) der Behörden bekommen haben soll. Makkays Vater dürfte damals noch recht jung gewesen sein. Man wird sich möglicher Weise daher eher mit Makkays Großvater auseinander zu setzen haben um die Hintergründe für diese Vorgangsweise verstehen zu können. Das “Pikante” an der Sache soll sein, dass das Haus zuvor von einer deutschen Familie konfisziert worden sein soll.

An Hand dieser zwei Beispiele aus Kronstadt kann man viele auftretende Fragenmuster erahnen… Nochmals: Die Kernfrage wird und soll es auch sein ob wir – als “Deutschsprachige” – weiterhin aus unserem Gesicht ein Hinterteil machen lassen wollen, wie das die sinngemäße Übertragung eines mir gut gefallendem madjarischen Sprichworts ins Deutsche darstellt, wobei es wiederum völlig egal ist ob das eine nazibraunes Hinterteil oder ein sozirotes oder ein blauweißes sein mag, oder ob wir es riskieren irgendeinen gangbaren Weg zu beschreiten so etwas wie “Wahrheit” und “Wahrhaftigkeit” herauszufinden!

Der nur mehr armselige und im Absterben befindliche siebenbürgerdeutsche Mikrokosmos könnte da vielleicht gar eine Vorbildwirkung für die gesamte deutsche Sphäre abgeben…

21 Responses to Jenseits von Hitlerkult und Holokaustindustrie: Gedanken zur sbg.-sächsischen Geschichtsdebatte

  1. Anonymous says:

    … hmm, ob das wohl Sinn macht? Da werden keine “konstruktiven” – wenn überhaupt – Antworten darauf kommen. Das geht hier vermutlich nicht…

  2. Anonymous says:

    Aktionistische Plattitüden im Stiele der N(icht) G(ewollten) O(Organisationen), abrahamitisches Gejeier im mehr oder weniger althergebrachten Sinne, immer artig verbunden mit brav überangepasstem Verhalten, werden es wohl nicht schaffen eine Renaissance des Sachsentums auszulösen.

    Wo sind sie nur, die kritischen selbstbewussten, intellektuell hoch leistungsfähigen, wohl ausgebildeten jungen Sachsen? Man kann sie nirgendwo erkennen …

    So ganz zu Beginn des neuen Jahrtausends schien es kurz als ob Ansätze für Neues erkennbar gewesen wären. Die – zwar nur relativ wenigen – jungen in Ausbildung Begriffenen ließen in ihren virtuellen Treffpunkten gelegentlich interessante Ansätze sich mit der Vergangenheit ihrer Gruppe realistisch auseinander zu setzen, die Realität der Gegenwart zu analysieren und sich ein wenig die Zukunft vorzustellen zu versuchen erkennen.

    Alles ersoff wieder in der braun-roten Brühe …

    Diese Brühe erhält noch einen spezifisch schlechten Geschmack von dem abrahamitischen Zeugs – an welches zwar kaum noch wer glaubt, welches aber beharrlich als der größtmögliche gemeinsame Nenner der Gruppe mit der Kraft der Verzweiflung als allerletzte angeblich allen gemeinsame Ideologie hoch zu halten versucht wird – und enthält noch zusätzlich all die “intellektuellen Sedationsmittelchen” der Volksverdummungsmedien der Dominanz.

    Wie soll dann hier auf dieser “aktionistischen und ansonsten kaum einreihbaren” Plattform noch überhaupt etwas kommen? Wer sollte das denn eigentlich noch schreiben?

    • hans says:

      Also sprach Anonymous: “Wer sollte das denn eigentlich noch schreiben?”

      Meine Antwort als Aktionist einer Nichtgewollten Organisation (NGO): Sie!, natürlich, Sie unverstandenes, dafür prädestiniertes Möchtegernwahnsinnsgenie!

    • hans says:

      Außerdem: Definieren Sie als allererstes doch, ganz im Sinne wissenschaftlicher Akkuratesse, bitte erst einmal die von ihnen intensiv verwendeten Beriffe: “abrahamitisches Zeug”; “Dominanz” usw.! Dann schaun mer weiter!

      • Anonymous says:

        🙂 🙂 🙂

        nix Genie, nix fleißig, nix gar nix, auf nix kummt nix …

        🙂 🙂 🙂

  3. galut says:

    @ Dallmaier-Hans

    Wer auf deiner Plattform kommentiert, kannst du kaum beeinflussen. Wem du ein Forum bietest, indem du seine Kommentare in den Rang eines Blogbeitrages erhebst wie dieses dämlich-völkische Zeug, liegt schon in deiner Verantwortung.
    Ich bin enttäuscht und entsetzt.

    MfG,
    galut

    • hans says:

      lieber galut,

      01. die gedanken sind frei! …steht auch in den verfassungen demokratischer laender und in den menschenrechtskonventionen. nutze deine (gedanken)freiheit, damit das rcht dfarauf nicht infrage gestellt wird!

      02. moeglicherweise verwechselst du etwas… dieser blogbeitrag von anonymous (gepostet von mir) enthaelt explizit ANTI-voelkische aussagen. siehe v.a. 2. und 3. absatz. falls du etwas daemlich findest, so zitiere evtl. die stelle! vage-verallgemeinernde werturteile lassen zwar auf eine gewisse weltsicht schliessen, ersetzen aber nicht das rationale gegenargument und zitat.

      03. ja, anonymous schreibt gerne “voelkisches”, jedoch ANTI-nationalsozialistisches zeug. ich poste es somit, egal, ob ich dem inhalt zustimme oder nicht. solche inhalte aus seinen texten herauszuoperieren kaeme der zensur gleich und dazu lasse ich mich durch gar nichts draengen.

      04. du hast sicher auch einen klarnamen. moechtest du ihn mir evtl. nennen? ausgehend von dem hinweis, dass du mich persoenlich von einer ferienakademie kennst, ist der kreis der infrage kommenden personen rel. klein.

      5. schlussfolgerung: WO bitte liegt also das problem mit obigem blogbeitrag?

    • Anonymous says:

      Ach, Sie armer kleiner Umerzogener! Vor über 70 Jahren wären Sie sicher ein begeisterter “Freiwilliger” bei Phlepsens wackeren Recken gewesen. Ich mit ebensolcher Sicherheit nicht. Und genau darin liegt der Unterschied zwischen Ihnen und mir! Den „völkischen“ oder „nichtvölkischen“ Schwachsinn vergessen´s besser …

      Ihre “geistigen Eier” haben Sie im “entvölkischenden” Umerziehungsunterricht artig und brav abgegeben, so wie es sich eben für auf immer und ewig umzuerziehende mit der “untilgbaren Erbsünde” behaftete Deutsche gehört.

      Machen´s brav und artig so weiter damit sie auch immer wirklich “politisch korrekt” sind!

      Ohne einen Kollaps des Systems der Dominanz wird sich daran vermutlich auch kaum etwas zu ändern vermögen, da sich die Besatzertruppen vermutlich nur schleichen werden, wenn denen – so wie einstmals im Osten den Sowjetbolschewiken – schlicht das erforderliche Kleingeld für derartige Dominanzspielchen ausgehen wird.

      “Geistig unabhängig auch wirklich deutsch denkende” jüngere Deutschmuttersprachige dürfte es kaum noch wo geben und schon gar nicht mehr unter Rumäniendeutschen.

      Das “Grätenbrechen” in den zu diesem Zweck eingesetzten Sowjetkonzentrationslagern sowie die mit Zeitverzögerung nochmals auch an den Grüppchen dieser armen Teufeln und vor allem an deren jüngeren Nachkommen vollzogene Umerziehung dürfte vermutlich doch weit mehr gewesen sein als Menschen auszuhalten vermögen …

  4. galut says:

    Lieber Hans,

    01. ich gehe davon aus, du kennst die Ergüsse des szandmann, karl usw. auf diversen Internetseiten. Selbst wenn nicht: alleine schon beim Fallen von Ausdrücken wie “Propaganda der Holokaustindustrie”, “abrahamitisches Gegeiere” usw. müssten bei einem Politologen und Historiker die Warnglocken klingeln.
    02. Du hast selbst mal hier einen längeren Beitrag des Herrn auseinandergenommen. Zu Recht und mit Akkuratesse. Es hat Spaß gemacht, es zu lesen. Merkst du nun aber nicht, dass du, indem du seine obigen Aussagen dermaßen hervorgehoben präsentierst, letzten Endes deine ansonsten gute Arbeit und guten Kampf gegen Filz und Korruption diskreditierst, weil ab sofort jeder sagen kann, “Ach, der Hedrich, der macht jetzt mit diesem unsäglichen Typen aus Wien gemeinsame Sache”.
    03. Ergo: Natürlich hat der Herr das Recht auf seine Meinung. Er soll sie haben und sie auch verbreiten dürfen. Muss das aber hier sein? Ist dir deine Seite dafür nicht zu schade?

    Zu deinem 02: siehe mein 01.
    Zu deinem 04: denk nach.
    Zu deinem 05: siehe mein 02.

    Gruss,
    galut

    • Anonymous says:

      Schämen Sie sich einmal gründlich für Ihr armseliges umerzogenes Geseihe und Gejeier! Ihre Großeltern “fremdschämen” sich mutmaßlich für Sie. Zumindest im tiefen finsteren Grabe …

      • galut says:

        Hat man keine Argumente, wird man persönlich und beschimpft Personen mit abweichender Meinung.
        Tja, wenn das die “Freihet der Gedanken” ist, lieber Hans, die du meinst und hier haben willst, wünsche ich dir noch viel Spaß. Hoffe, du bekommst deinen Lieblingskaffee serviert.
        galut

        • Anonymous says:

          Guter Mann! Mit DIESEM “Ton” haben SIE hier begonnen.

          Von IHNEN kam bislang kein sachliches Argument!

          SIE haben Herrn Hedrichs “Klarname” hier hineingestellt!

          SIE greifen ohne jeglichen sachlichen Inhalt “persönlich” an!

          Klar, es ist offenkundig, SIE haben eben keine anderen Argumente.

          Lesen Sie brav und artig ihre Umerziehungsliteratur und erfreuen Sie sich Ihres Lebens. Ich wünsche Ihnen dabei viel Freude und Lebensgenuss.

          Aber warum um alles in der Welt müssen SIE uns hier so primitiv anpöbeln?

          Hier hat Ihnen persönlich niemand etwas “Böses” angetan.

          Wenn es Ihnen am nötigen Intellekt mangelt um sachlich mitzuschreiben, dann wechseln Sie eben die Seite und ziehen Sie sich halt “Spiegel”, “Bildzeitung” oder sonst irgendwelche Ergüsse der Desinformationsjournaille hinein. Auf ein bisserl mehr Dreck wird es wohl auch nicht mehr ankommen …

      • hans says:

        liebster herr anonymous: bei persönlichen beschimpfungen ist bei mir die grenze des akzeptablen erreicht!

        lieber galut, alias th.s.(?): werde eingehender auf deine argumente antworten. andererseits demontiert sich anonymous slebst, wenn er mit seinem “anonymischen geseiere” auf andere kommentatoren losgeht, anstatt zu argumentieren.

        fazit: meine herangehensweise an schwierige/umstrittene/verminte themen ist dieses: lass die leute darueber moeglichst ausfuerhlich pro und kontra argumentieren, dann trennen sich sehr schnell die spreu vom weizen…

        gruss aus karlsburg, pardon, alba iulia!

        • Anonymous says:

          Noch soviel dazu:

          Als Sachse schriebe ich eher Weißenburg als Karlsburg. Die Habsburger waren außer gierig nur gierig und brachten den Sachsen den “völkischen Tod”!

          Karlsburg ist habsburgschleimerische Terminologie …

          In der Debatte selbst denke ich gar nicht daran noch “Neues” beizusteuern.

          Es gibt hier ganz offensichtlich keinerlei “Kundschaft” für auch nur im Geringsten vom Geschmack der üblen braunroten siebenbürgersächsischen Suppe abweichendes Gebräu.

          Unerwünschtes vor die Haustüre oder gar ins Haus hinein zu stellen ist erstens witzlos und zweitens “umweltverschmutzend”! 🙂 🙂

          Man lasse die Leuten besser in ihrem eigenen Dreck ersticken und häufe keinen neuen Dreck – jedes nicht gelesene Buch ist bloß zu entsorgende Makulatur – vor deren Haustüre auf …

        • Anonymous says:

          Aus sächsischer Sicht muss wohl Karlsburg gleich Erdel Belgradı sein.

          Der “osmanische Teufel” wurde mit dem “habsburgischen Beelzebuben” ausgetrieben …

          Siebenbürgersachsen als “Beelzebubenanbeter”? 🙂 🙂 🙂

  5. Anonymous says:

    Noch ein kleines “Abfallprodukt” von Recherchen in ganz anderen Angelegenheiten:

    http://www.corina-travel.com/index.php?lang=en&go=misccontent&id=43

    Diese Firma macht vom Donauhafen Giurgiulesti aus ab 170 Euro pro Person für eine Schiffsreise von Giurgiulesti nach Istanbul und retour ein – meiner Ansicht nach – überaus günstiges Offert.

    Dabei ist Vollverpflegung durch 7 Tage hindurch (allerdings keine Mittagessen während der Liegezeit im Hafen von Istanbul) sowie Nutzung des Boots als Hotel während des Aufenthalts in Istanbul.

    So etwas kann recht unterhaltsam sein. Eine Art von “Eintauchen in eine untergegangene Welt”. Meine eigene Mischpoch lehnte es leider 2009 ab so eine Fahrt von Giurgiulesti nach Istanbul mitzumachen und so verließen wir Moldawien leider “unbekreuzfahrtet” wieder … 🙁

    Einfach den Autobus (kostet auch fast nichts) bis Galatz nehmen. Dort je nach Abenteuerlust entweder das nächste Taxi anheuern, mit dem Droschkenkutscher einen vernünftigen Fuhrlohn aushandeln, und sich sodann nach Giurgiulesti (ca. 10 bis max. 15 km Distanz, je nachdem wo der Bus stehen bleibt) kutschieren lassen oder als klassebewusster Proletarier seinen Packen schultern und zuerst in Galatz in die Trambahn einsteigen und dann entlang des Galatzer Hafengebiets auf Schusters Rappen zur Grenzstation und von dort so 20 bis 30 Minuten bis zum Hafengelände Giurgiulesti weiterlatschen.

    Die Sache ist gar nicht so arg anstrengend. Ich querte dort schon öfters die Grenze (allerdings: zweimal ließen mich die moldawischen Grenzwappler erst gar nicht hinüber, einmal pöbelten mich die Werbesgrenzwappler bei der Rückkehr an; daher sich immer gut über die
    jeweils aktuellen Vorschriften informieren …) und mit etwas Geduld geht das schon so einiger Maßen.

    Die zitierte moldawische Internetzseite wurde zuletzt am 17. dieses Monats aktualisiert und scheint somit auf dem letzten Stand zu sein. Busverbindungen suche sich jeder selber zusammen. Eine Idee (realisier ich vielleicht noch) wäre natürlich auch das Radl mit dem Zug bis Galatz mitzunehmen und dann stolz auf hohem Stahlrosse in Giurgiulesti anzupreschen!

    Suum cuique …

    P.S.: Mag sein, dass dieses Boot auch von in Istanbul fronenden gagausischen Hausgehilfinnen und sonstigen halb- bis illegalen Hilfsarbeitern (diese haben gelegentlich sogar – nach meinen höchst persönlichen eigenen Wahrnehmungen oft auch durchaus gute! – akademische Ausbildung …) aus Moldawien – Gagausen und Nichtgagausen – als wahrscheinlich einzige billige Möglichkeit um ohne teure und nicht so ganz einfach erlangbare Transitvisa von Moldawien in die Türkische Republik zu gelangen benützt wird.

    So lernt man das “schöne neue Europa” so richtig kennen!

    P.P.S.: Das Wohnen auf so einem Schiff (dieses dürfte im Grunde genommen wohl eher eine Art von “Wellengang geeignetem” Flussschiff sein, das mögen aber Kundigere als ich einer bin korrekt zu beurteilen versuchen) ist recht lustig. Wir haben 2007 in Neu Kilia an der Donau auf so einem archaisch wirkenden Hotelkahn übernachtet, der zu dieser Zeit das einzige verfügbare Hotel in der Stadt gewesen sein dürfte. Viele Menschen in Neu Kilia scheinen sich übrigens zu weigern Rumänisch zu verstehen. Auf fließend Rumänisch Vorgetragenes wurde geflissentlich „nicht verstanden“. Im stotternden schlechten und offenkundig „ausländerischen“ Rumänisch Vorgetragenes wurde mürrisch – aber immerhin doch – verstanden und gelegentlich in gar nicht so schlechtem Rumänisch beantwortet.

    So lernt man das “komische neue Europa” kennen!

    • hans says:

      jetzt bin ich ploetzlich ein habsburgschleimer!

      anonymous, lassen sie das schimpfen auf anders(nicht)denkende und sie haben ihren frieden! so einfach st das. ausserdem ueberzeugen sie dadurch und ruecken sich auf dem schachbrett des argumentationskampfes aus der patt-verdaechtigen ecke des unverstandenen, herumplaerrednen genies richtung feldmitte, wo man freiraeume und optionen hat.

      die moldawische-gagausisch-osmanische geschichte hat was! danke-multumesc-spasibo-tesekür!

    • hans says:

      😉 aha, schlechtes rumaenisch ist in neu-kilia gut, gutes hingegen schlecht. schoene neue ost-welt.

  6. Anonymous says:

    “freiraeume und optionen”

    Wozu sollen die im Zusammenhang mit dieser Seite für mich gut sein?

    Amüsante Unterhaltung, interessante und skurrile Informationen, das ist´s was ein wenig für mich bringt. Nur, da kommt halt nix …

    Mag ich auch Signale aussenden und Informationen verstreuen.

    Immer nur der gleiche alte fade Schmarren! Ach, wie phantasielos …

    Selbst in Ihrer gar nicht so uninteressanten Albaniengeschichte – übrigens das Erste was hier auf diesen Seiten für mich so einigermaßen interessant zu lesen war – musste ich den Karl May wiederfinden. Solche Schmähführer-Typen wollte ich schon als Kind nicht, oh, wie verabscheute ich dessen Zeugs …

    Aber mal mit weniger Scherz: Es gebricht einfach an mit Leichtigkeit und dennoch hohem realen Informationswert dargebotenen Infos aller Art.

    Ich will hier weder was verkaufen noch für irgendwelche Ideologien die Reklametrommel rühren.

    Ist das wirklich sooo schwer zu verstehen?

    Natürlich habe ich meine ganz persönlichen Standpunkte, die sich allerdings aus dem hier von mir Geschriebenen mit Sicherheit nicht erschließen lassen …

    Lesen Sie einmal z.B. ein wenig von Martin Leidenfrost. Der schrieb u.a. auch über Giurgiulesti. Ich kenne ihn nicht persönlich, aber seine Geschichtchen sind interessant zu lesen. Reiner Zufall, dass wir u.a. auch Moldawien als “gemeinsames Interesse” zu haben scheinen. Ich teile auch nicht die Ansichten dieses Herrn, aber die Ansichten dieses Herrn sind für mich interessant zu lesen.

    Ich lese gerne, bin immer auf Neues neugierig, insbesondere auf aufmerksam hergestellte neuartige Verknüpfungen mit Althergebrachtem. Klar, ich mag Gesprächspartner mit pointiert eigener Meinung, relativ umfassenden historischen und geographischen Kenntnissen, die auch imstande sind über den eigenen Suppentellerrand mal hinauszublicken und auch versuchen etwas kompliziertere Zusammenhänge zu verstehen. Wenig ist für mich trostloser als das sich zu Gemüte führen Müssen eines immer gleich faden und immer gleich verlogenen Propagandaschmarrens!

    Mehr ist aber für mich nicht dran an der Sache, mag das für viele auch nach sehr viel ausschauen …

    • hans says:

      wiener anonymous, sie koennen einem echt leid tun! nichts ist gut und wuerdig genug fuer ihre unerlöste “weltschmährz”-seele.

      erinnert alles vage an 1001 nacht: ein manischdepressiver sultan und die junge dame aus gutem hause, die sich mit ihren geschichten aus dem schlamassel herausredet… nur bin ich dummerweise keine scheherezade, wie ich jeden tag mehrmals feststelle – und mein blog keine erbauliche märchensammlung.

      bleibt mir nur zu wiederholen:
      schreiben sie doch selbst die geschichten, die sie gerne lesen wuerden., z.b.auf http://www.szandmanswelt.at, oder verkaufn’s diese in buchform! sie gehoeren definitiv zum erlauchten kreis von geschätzt 10-20-100 personen europa- und weltweit, die den osten europas so en detail aus persönlichem erleben kennen und verstehen.

      dieses mein bescheidenes virtuelles tagebuch ist ihrer nicht würdig! also tuin sie endlich was! nur herumzukiebitzen überzeugt nicht. vielmehr riecht es mir nach ersatzhandlung. sie verdrängen oder vermeiden dadurch wichtiges und nötiges!

      gruß aus einem cafe in schäßburg!
      h

      • Anonymous says:

        … tja, dann werde ich wohl mal Ihrem teuren Rat Folge leisten und mich “Würdigem” und “Wichtigem” widmen und von weiteren “Ersatzhandlungen” Abstand nehmen.

        Viel Erfolg bei Ihren Bemühungen. Ich habe zwar nicht wirklich herauszufinden vermocht was diese Bemühungen denn nun als Ziel haben, aber egal, es wird schon nichts “Böses” sein …

        Alles Gute und Winke Winke!

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