Jemand hat (wieder) einen Dachschaden: Stadtpfarrkirche Hermannstadt soll mit Beton, Stahl und Industrieziegeln totrestauriert werden

RO: Cum sa violam in mod profesionist patrimoiul istoric sasesc, cu fonduri europene…
EN: How to rape professionally the Transylvanian Saxon built heritage – with EU-funding…

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Vor zwei Wochen sah ich im Hof der ev. Kirche Hermanntadt, gleichzeitig der Schulhof der Brukenthal-Schule abertausende Original-Dachziegeln vom Kirchendach der Stadtpfarrkirche in trauter Zweisamkeit mit Europaletten voller Industrieziegeln (Marke Tondach?). Auf dem Dach schienen schon neue Industriezieglen verlegt worden zu sein…

Mit Blick auf den beinahe hoffnungslosen Kampf von uns, einiger weniger Denkmalliebhaber, im Jahre 2011-12 gegen die denkmalschuetzerische Verhunzung von 18 Kirchenburgen im Auftrage des Landeskonsistoriums der Ev. Kirche A.B. in Rumaenien sagte ich mir resigniert: Gegen die Tondach- und Immobilienmafia in unserer Kirchenleitung und das Schlangennest der Baufirmen in deren Umfeld ist scheinbar kein Kraut gewachsen… Unsere historischen Objekte dienen (beinahe) einzig dem Zweck, mittels unnoetiger oder ueberdimensionierter Restaurierungsvorhaben moeglicchst viele staatliche und EU-Euros auf private Konten umzuleiten.

2014-04-24 17.14.24

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Waere mir heute frueh nicht ganz nebenbei der unten angehaengte kritische Bericht des Architekten Hermann Fabini zugeflattert, in dem von geradezu grotesken (bis leicht perversen) Bauplaenen einer Umwandlung der Stadtpfarrkirche Hermannstadt in ein Beton-und-Stahl-Monster samt kompletter Runderneuerung von Verputz, Glas- und Holzarbeiten im Wert von nicht weniger als 12,593 Millionen Euro (12.593.000!) berichtet, haette ich ueber die Stadtpfarrkirche Hermannstadt auch gar nichts geschrieben. Vor allem auch, da die Meinung vorherrscht, in Hermannstadt funktionierten die “Dinge” in der Regel gut und korrekt – und ich persoenlich auch nicht wirklich danach trachte, ein Image eines ueberkritischen Schreihalses zuzulegen/zu verfestigen.

Das Schreiben des Hermanstaedter Architekten (LINK siehe unten) finde ich jedoch von einer Wichtigkeit und Relevanz fuer die saechsische Gemeinschaft, dass ich es ungefragt und ohne Zustimmung des Verfassers hier zu veroeffentlichen erlaube. Bedenken Sie bitte beim Lesen, dass die bereits jetzt laufenden Konsolidierungsarbeiten an der Kirche – im Wert von cca. 4,5 Millionen Euro) schon im Verdacht stehen, aufgrund eines unbegruendet alarmistischen Fake-Gutachtens eines Statikers in die Wege geleitet worden zu sein. Der Grund: Viel staatliches und EU-Geld sollte abgeschoepft und durch saechsische kirchliche Bausubstanz gefiltert in privates Vermoegen umgewandelt werden.

…Und weil diese Angstmache und Bauernfaengerei mit dem “Soxen” so gut funktioniert hat, wird nun dreist versucht, sich eine zweite “Totrestaurierungs”-Etappe der Stadtpfarrkirche Hermannstadt aus den Fingern zu saugen: diesmal mit Betonringen, 9900(!) vertikalen Bohrungen fuer Stahltraeger im Gemaeuer, Verbreiterung der Fundamente mit 2000(!) Kubikmeter Beton, Neuverputz usw., usf. Denn irgendwo muss das Geld ja verbraten bzw. durchgeschleust werden mit dem “sasu prost” laesst sich sowas nachgewiesenermassen spielen leicht inszenieren, nicht wahr? Denn ein rumaenisches Sprichwort sagt ja so richtig: “Nu e prost cine cere – prost e cine da!” (Dumm ist nicht der, der verlangt – dumm ist der, der gibt!)…

Link zum Dokument von Arch. Hermann Fabini, vom 26. 04. 2014 >>> Renovierung-Stadtpfarrkirche (pdf)

 

Posted by at 02/05/2014
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27 Responses to Jemand hat (wieder) einen Dachschaden: Stadtpfarrkirche Hermannstadt soll mit Beton, Stahl und Industrieziegeln totrestauriert werden

  1. Anonymous says:

    Nun, ohne mich als Denkmalschutzexperte aufzuspielen zu versuchen und ohne meine Aversionen gegen Religionen – und da insbesondere alle abrahamitische Religionen – hier “abladen” – zu versuchen, was soll denn der Sinn all dieser religiösen Stätten sein?

    Von ein paar Wirtschaftsevangelischen abgesehen, denen man durch “Doppelmitgliedschaften” der “fugitivi” bei deutschen und rumänischen evangelischen Kirchen das Wasser abzugraben versucht, hat doch die evangelische Kirche a.B. in Rumänien kaum noch Neuzugänge zu verzeichnen. Die einzigen relevanten Kirchenbücher sind wohl die Sterbebücher …

    Wer soll denn nun diese alten Betkästen noch real verwenden?

    Die Sache ist im Grunde fast überall in Europa recht ähnlich. Die “alten Konfessionen” sind auf dem permanenten Rückzug. Die römisch- katholische Kirche Österreichs versucht “auf Teufel komm raus” und sehr oft gegen den Widerstand ihrer loklaen Mitglieder Kirchen an andere christliche Konfessionen – z.B. serbisch orthodoxe – loszuwerden um die mit diesen alten Kästen verbundene Baulast vom Halse zu bekommen.

    Um ein anderes Beispiel aus Rumänien anzuführen: Vor 10 Jahren war ich in Altsadowa im Berglandbanat. Neben der römisch-katholischen Kirche befand (befindet?) sich ein Gemischtwarenladen, der von einer pausbäckigen, blonden und blauäugigen Deutschböhmin betrieben wurde. Sie war/ist? mit einem Rumänischethnischen verheiratet. Die Kirche war in einem bereits sichtbar erkennbar schlechten Bauzustand. Wir kamen ins Gespräch und die Dame meinte, dass “aus Europa” Geld “hergehöre” um diese Kirche vor dem Verfall zu bewahren. Auf meine Frage wie viele Böhmendeutsche (anderes römisch-katholisches Kirchenbesucherpublikum kam in dieser Gegend kaum real in Frage) denn noch in Altsadowa “ausharrten”, antwortete sie ausweichend mit: “Es sind nur noch ganz wenige meist recht Alte da”. Die weitere Frage wer denn nun solche renovierte Kirchen real verwenden solle wurde lakonisch mit dem “Na, die Leute sollen doch sehen, dass wir hier einmal da waren” beantwortet.

    Im Grunde läuft das in Rumänien zumindest im “deutschen Bereich” immer nach so einem Schema.

    Von abstrakten denkmalpflegerischen Ansätzen abgesehen, macht all das wegen des Fehlens realer Nutzer solcher Bauten ziemlich wenig Sinn!

  2. Abraham says:

    “Anonymous” (Sie sind hier aber sattsam bekannt!): “…ohne meine Aversionen gegen Religionen – und da insbesondere alle abrahamitische Religionen – hier “abladen” – zu versuchen, was soll denn der Sinn all dieser religiösen Stätten sein?”) – Genug der Lächerlichkeit, es ist Sonntag!

    • Anonymous says:

      “Lächerlich” ist allenfalls der Wunsch der Davongelaufenen, dass andere Leute die von den Davongelaufenen zurückgelassenen Sakralbauten in Ordnung halten sollen.

      “Oberlächerlich” wird es, wenn die Stiftengegangenen auch noch anschaffen wollen ohne selber die Hetz zu bezahlen imstande/willig zu sein …

    • Lots Töchter says:

      lieber Abraham, erklär doch lieber dem Anonymous welchen Sinn all die besagten (ex)religiösen Stätten haben anstatt ihn wie einen Firmling / Konfi zurechtzuweisen. Das wäre toll, weil er dann sehen würde, dass du auch gegenüber Leuten wie ihm tolerant und offen bist. Andererseits: Europa ist voller (Kirchen)Ruinen, die trotzdem Touristenmagnete (geblieben) sind – was spricht eig. dagegen, die ein oder andere siebenbürgisch-sächsische Kirche(nburg) in Ehren sowas zu werden lassen?

      • Anonymous says:

        Nichts spricht dagegen!

        Viel spricht dagegen stiften zu gehen und dann zu meckern, wenn sndere Leut was machen.

        Die paar hundert Nichtstiftengegangener können das Steuer sicher nicht mehr herumreißen!

        Mehr als ein paar hundert arbeitsfähiger Sachsen lebt nun einmal nicht mehr in Rumänien. Was sonst noch die Statistik ein wenig auf einige Tausend aufputzt ist steinalt und wartet nur mehr auf ein (hoffentlich) würdiges Ableben in der Heimat.

        In die Heimat zurückkehren, sich sächsische Partner suchen, sächsische Kinder zu haben und die zu guten Sachsen groß zu ziehen, DAS wäre die einzige glaubwürdige Alternative.

        … und die spielt es mit Sicherheit nie mehr im Lande Rumänien!

        • Lots Töchter says:

          daraus wird endgültig nix mehr, das steht fest – oder?

          • Anonymous says:

            Wohl kein “oder” …

            Die letzten mir noch persönlich bekannten siebenbürgersächsischsprachigen Kinder waren in Malmkrog und im benachbarten Neudorf. Die hatten alle eine rumänischethnische Mutter, mit der sie Rumänisch sprachen, und sind inzwischen auch erwachsen oder am Erwachsenwerden. Weiß wer konkret vom Gegenteil, d.h. kennt jemand siebenbürgersächsischsprachige Kinder – am besten mit Vater und Mutter gleichsprachig – die noch im Land leben? Die Leute, die hier schreiben, leben doch nur noch wie echte Geriatriker in der Vergangenheit und es wird viel Blödsinn zusammengeschrieben sowie die siebenbürgische Realität sorgfältig ausgeblendet …

  3. Anonymous says:

    Abschließend noch die Feststellung, dass die – zu Recht oder zu Unrecht – angegriffenen Sanierungsarbeiten nahezu ausschließlich aus EU Geldern finanziert sein sollen.

    Somit die “zeitgeistige Arbeitsteilung”: Sedation des “schlechten Gewissens” (wohl besser der schiefen Optik) wegen der Zerstörung Rumäniens durch EU und Nato mittels einiger Tröpfchen europäischer Steuergelder. Verurrassung dieser “Sedationsalmosen” durch die von EU und Nato in Rumänien installierte neophanariotische Administration, die das Land Rumänien im Auftrage von EU und Nato de facto platt zu machen hat. Bequackung dieses Vorganges durch die wohl weniger als ein Dutzend noch in siebenbürgersächsischen Angelegenheiten herumquackenden Frösche, deren einer ein gewisser Herr Hans Hedrich ist.

    Alternative dazu wäre nur die Existenz von funktionierenden siebenbürgersächsischen Familien in Siebenbürgen, jeweils mit Schüpperln an siebenbürgersächsischen Kindern, die sich dereinst mit frechem Mute ans neue siebenbürgersächsische Werk wagten!

    Da es diese Alternative nicht gibt und auch nie mehr geben wird, kann man all die Herummoserei getrost als total überflüssig unterbleiben lassen …

  4. Abraham says:

    Lieber Sandmann: “Die Leute, die hier schreiben, leben doch nur noch wie echte Geriatriker in der Vergangenheit und es wird viel Blödsinn zusammengeschrieben sowie die siebenbürgische Realität sorgfältig ausgeblendet …” – Ein hohes Maß an Selbstanalyse-Fähigkeit, meinen Respekt!
    Registrieren und akzeptieren Sie doch bitte endlich die freie Wohnortwahl ehemals in Siebenbürgen lebender Landsleute.
    Seien Sie bitte nicht so selbstgerecht und empathiearm (ein Neologismus?) wie Herr Prof. Philippi, der den “Heimatverrat” bis heute nicht verwunden hat. Dass es viele Landsleute gibt, die heute noch in vielfältiger Form Interesse an Siebenbürgen hegen, widerlegt den Unsinnspruch “Aus den Augen, aus dem Sinn”.

    • Anonymous says:

      Abschließend noch die Feststellung, dass die – zu Recht oder zu Unrecht – angegriffenen Sanierungsarbeiten nahezu ausschließlich aus EU Geldern finanziert sein sollen.

      Somit die “zeitgeistige Arbeitsteilung”: Sedation des “schlechten Gewissens” (wohl besser der schiefen Optik) wegen der Zerstörung Rumäniens durch EU und Nato mittels einiger Tröpfchen europäischer Steuergelder. Verurrassung dieser “Sedationsalmosen” durch die von EU und Nato in Rumänien installierte neophanariotische Administration, die das Land Rumänien im Auftrage von EU und Nato de facto platt zu machen hat. Bequackung dieses Vorganges durch die wohl weniger als ein Dutzend noch in siebenbürgersächsischen Angelegenheiten in Siebenbürgen herumquackenden Frösche, deren einer ein gewisser Herr Hans Hedrich ist.

      Alternative dazu wäre nur die Existenz von funktionierenden siebenbürgersächsischen Familien in Siebenbürgen, jeweils mit Schüpperln an siebenbürgersächsischen Kindern, die sich dereinst mit frechem Mute ans neue siebenbürgersächsische Werk wagten!

      Da es diese Alternative nicht gibt und auch nie mehr geben wird, kann man all die Herummoserei getrost als total überflüssig unterbleiben lassen …

  5. Abraham says:

    Die als historisch einzustufenden Kulturleistungen der Siebenbürger Sachsen in Siebenbürgen hatten ihre spezifischen Grundvoraussetzungen und Bedingungen bzw. einen besonderen “Nährboden”. Tempi passati. Freilich lassen sich aus der Vergangenheit erwachsene Prägungen, Bindungen, Verpflichtungen nicht so ganz ignorieren.
    Heute haben viele aber fern der siebenbürgischen Erde, mutatis mutandis, ein neues Heimatbewusstsein entwickelt. Hier wollen, sollen, dürfen und müssen wir unsere Existenz meistern. Wie viel Energie bleibt dann noch übrig für ein – für die meisten doch – abgeschlossenes Kapitel?

    • Anonymous says:

      Es bleibt keine Energie und es ist auch von keiner Seite her vorgesehen oder auch nur ernsthaft toleriert oder gar erwünscht, dass Siebenbürgersachsen sich noch mit Siebenbürgen identifizieren oder sich dort erstzunehmender Weise (=Machtfaktor) gar wieder zu etablieren versuchen!

      Nicht von ungefähr sind die zwei Vorzeigepappkameraden des überaus skurrilen Forums der Deutschen in Rumänien, Claus Iohannis und Ovidiu Ganţ, aus altem “cizmarischen Adel” stammend bzw. mit einer Dame aus solcher Sippschaft verheiratet. Die Verankerung der rumänischen Familie des Hermannstädter Bürgermeisters in der alten “Sicherheitsbürokratie” des durch den Militärputsch von 1989 untergegangen gewordenen cizsmarischen Regimes ist allgemein bekannt, ebenso die Herkunft des “Sprechers der Deutschen im rumänischen Parlament”, dessen Vater nicht von ungefähr Militärstaatsanwalt (solche galten als Bluthunde der Cizmaristen) des untergegangenen cizmarischen Regimes war.

      Außer Ettikettenschwindel ist da nichts zu erkennen!

      Was dabei ein Beitragsverfasser „Abraham“ dahersalbadert ist nur schwer einzustufen. Macht er in Sachen Propaganda der herrschenden Dominanz Dienst oder ist er nur ein wenig einfältig? Mag zu seiner “Ehrenrettung” angenommen werden, dass er “nur” ein liebenswerter Träumer sein könnte?

  6. Anonymous says:

    Die Siebenbürgersachsen sind als Volksgruppe wie dumme Gimpeln den Heilsversprechern der uns beherrschenden Dominanz auf den Leim gegangen.

    Um da keine Missverständnisse entstehen zu lassen: Diese Aussagen sind „völkisch“ also im Sinne des Erhalts der siebenbürgersächsischen Volksgruppe zu verstehen und nicht im Sinne der relativ kurzfristigen „Glücklichmachung“ des siebenbürgersächsischen Einzelindividuums!

    Der Erhalt einer bestimmten Volksgruppe führt nicht immer zwangsläufig zum unverzüglichen „Glücklichmachen“ sämtlicher Einzelindividuen dieser Volksgruppe …

    Hier schreiben nahezu alle Beitrags- bzw. Kommentarverfasser immer von hehren ethnischen Prinzipien und sonstigem diversen „Völkischen“. Daher ist auf die realen Umstände zum Erhalt bzw. des Zumverschwindenbringens von „Völkischem“ hinzuweisen.

    Die uns beherrschende Dominanz operiert in einem erschreckend hohen Ausmaße mit dem Herrschaftsinstrument der Ideologie der Sterilität und des Todes. Wobei ich dabei gar keine Aussage darüber machen möchte ob dies nun ein dolus specialis oder ein dolus eventualis der uns Beherrschenden sein mag. Dolus ist es auf jeden Fall! Real kann als Faustregel angenommen werden, dass im europäischen Herrschaftsbereich der uns beherrschenden Dominanz in etwa jedes zweite autochthone Kind, welches zur Stabilhaltung der jeweils betrachteten europäischen Population unabdingbar ist, fehlt! Diese Fehlbestände müssen permanent durch Zuwanderung ausgeglichen werden. Derzeit werden periphere europäische Zonen, wie z.B. Rumänien und Bulgarien, systematisch entvölkert um qualitativ hochwertiges Zuwanderermenschenmaterial in die Kerngebiete der Herrschaft zu schaufeln. Dabei werden Unsummen an Reproduktionskosten „eingespart“ und wissentlich in Kauf genommen (beabsichtig?), dass komplette Völkerschaften durch so eine Vorgangsweise vernichtet werden!

    Unzweifelhaft wurde die siebenbürgersächsische Volksgruppe bereits eines der unzähligen Opfer dieser Herrschaft. Das de facto bereits erfolgte Absterben der siebenbürgersächsischen Volksgruppe kann nicht mehr revidiert werden. Tot ist nun einmal tot! Mit der Auflösung der siebenbürgersächsischen Dörfer wurde die Reproduktionskraft der siebenbürgersächsischen Volksgruppe zerstört. Daran ist nichts zu rütteln und zu deuteln! Inzwischen ist eine knappe Generation verstrichen und die Folgen sind glasklar zu erkennen! Es gibt keine siebenbürgersächsischen Kinder mehr!

    Wozu dann noch Gejeier und Geseihe?

    Ganz einfach deswegen, da die mehr oder weniger „im Verübergehen“ erfolgte Liquidation der siebenbürgersächsischen Volksgruppe wohl nur ein winzig Bruchteil des Vernichtungsprozesses darstellt der gerade in Europa vor sich geht. So wie die Auspizien stehen könnte nun die rumänische Ethnie als eines der „nächsten Opfer“ dran sein.

    Der Auflösungsprozess der rumänischen Ethnie findet im Grunde genommen nach gleichem Muster statt nach der einstmals der Auflösungsprozess der siebenbürgersächsischen Ethnie vor sich ging. Willfährige Kreaturen – wie einst und sogar jetzt noch immer bei den Siebenbürgersachsen – gibt es bei den Rumänen zuhauf! Das von der Dominanz in Rumänien installierte neophanariotische Regime dient und dient und dient …. Widerstand ist bis auf Weiteres nirgendwo in Rumänien erkennbar. Ebenso wenig wie bei Siebenbürgersachsen jemals ernsthafter Widerstand zu bemerken war …

  7. Abraham says:

    Ein Wanderer auf seiner peregrinatio, und bald Staub.

  8. ridens dicere verum says:

    Liebe Sachsen und Sächsinnen, seid schön brav sexy und zeugt fleißig, damit unser Volk reinrassig bleiben kann. Wehe den Fremdschläfern – Rassenschande! – Ich bin froh, dass dieses Denken heute nicht mehr salonfähig ist, Sandmann, und dass mit den Nazis auch deren Rassenwahn und völkische Ideologie heute geächtet sind. Da können Sie noch tausendmal biologistisch das Ende unseres Völkchens bejammern.

    • Anonymous says:

      Die siebenbürgersächsische Volksgruppe bestand mutmaßlich ungefähr 700 bis 800 Jahre. Ganz genau wissen wir nicht wann sich der spezifische Dialekt der Gruppe – das einzige wirklich signifikante kulturelle Merkmal der Gruppe – unter den von der Ungarischen Krone in Mittel-, West- und Südeuropa rekrutierten Zuwanderern und deren Nachfolgegenerationen voll durchgesetzt hat.

      Der grob und total unlogisch zusammengeschusterte nationalsozialistische pseudoideologische Schmarren währte in der politischen Realität gerade mal 12 Jahre.

      Da muss doch selbst dem Allerdümmsten etwas auffallen …

      Wenn das Vorgebrachte Ihre gesamten Argumente sind, na dann …

      Es dürften allerdings vorwiegend Leute Ihrer Art gewesen sein, die dem braunen Gesock auf den Leim gegangen sein dürften. Immer schön das Zeitgeistige nachbeten und nur niemals selber nachdenken, dass dürfte die Devise von Leuten ihrer Art sein …

      Heute beten Leute Ihrer Art eben die Weisheiten der Volksverdummer im Auftrage der uns beherrschenden Dominanz nach. Ihr Beitrag beweist das klar und eindeutig!

  9. ridens dicere verum. says:

    Getroffene Hunde bellen

  10. ridens dicere verum. says:

    Getroffene Hunde bellen.
    Es ist schon eine abstruse Vorstellung, als wäre die siebenbürgisch-sächsische Volksgruppe in ihrer historischen Entwicklung sozial homogen gewesen und geblieben. De facto sind wir Siebenbürger Sachsen, über die Jahrhunderte von Migrationseinflüssen geprägt, ziemlich bunt und vielfältig, Europäer – von den Siedlern aus der Rhein-/Mosel-Region, über Landler, Württemberger etc., bis hin zu Mischehen mit (Ungarn und Rumänen -, dem Selbstverständnis nach der deutschem Sprach- und Kulturnation zugehörig. Wir waren in Siebenbürgen eine zusammengewachsene Interessengemeinschaft, die im Zuge weltgeschichtlicher Ereignisse weitestgehend aus Siebenbürgen ausgewandert ist; in uns wirkt und lebt noch, mehr oder weniger stark, das Bewusstsein einer vormaligen gemeinsamen Heimat und Prägung. Das sind doch eigentlich nüchtern zu betrachtende historische Prozesse. Wozu also das larmoyante Pathos, die Mythenbildung? Wer sein Selbstwertgefühl vornehmlich aus seiner nationalen oder ethnischen Herkunft gewinnt, mag ein stolzer Sachs’ sein, ist aber nicht immer der Edelste, Beste, Stärkste.

  11. Anonymous says:

    Lesen tut Not!

    Der Absatz

    “Die siebenbürgersächsische Volksgruppe bestand mutmaßlich ungefähr 700 bis 800 Jahre. Ganz genau wissen wir nicht wann sich der spezifische Dialekt der Gruppe – das einzige wirklich signifikante kulturelle Merkmal der Gruppe – unter den von der Ungarischen Krone in Mittel-, West- und Südeuropa rekrutierten Zuwanderern und deren Nachfolgegenerationen voll durchgesetzt hat.”

    meines Beitrages drückt so ziemlich exakt aus, was Sie “als Kritik” vorzubringen sich bemüßigt fühlten.

    Lesen und auch das Gelesene zu verstehen ist wirklich wichtig …

  12. Abraham says:

    Kinder, Kinder, was soll der rückwärtsgewandte Zank! Die Karawane ist längst weitergezogen.

  13. wissenwill says:

    anonymaus, was sind denn “Cizmaristen”?

    Kugeln hilft da leider auch nicht weiter, wird man dort lediglich auf einen “schön geschwätzten” Beitrag weiterverwiesen und dort wird es auch nicht erklärt… vielmehr fühlt man sich an “hiesige” Verhältnisse erinnert… *g*

  14. Anonymous says:

    Flickschusteristen, die getreuen Parteigänger des durch den Militärputsch von Dezember 1989 beseitigten alten rumänischen Regimes.

    Cizmar = Flickschuster

    Das war der Spitzname des Regimehäuptlings!

  15. Horst David says:

    “Ebenso wenig wie bei Siebenbürger Sachsen jemals ernsthafter Widerstand zu bemerken war…” (Zitat Anonymous). Doch – alle, die bis Dezember 1989 auswanderten, haben zumindest dem Mut bewiesen, nicht mehr mitmachen zu wollen.

    • hans says:

      Hinweis: KOmmentare, die das Wort “Anonymous” enthalten oder als Autor, werden automatisch moderiert. Um dieser Zeitverzoegerung im Erscheinen Eures KOmmentars zu entgehen, schreibt bitte anstatt “Anonymous” nur “A.” oder “Herr A.” …und postet nicht anonym, sondern unter irgend einem namen oder kuerzel – dann erscheint der kommentar sofort!
      der hausmeister

  16. Herrgottlverkäufer says:

    Szandmann Punkt Priku – meld dich mal unter der bekannten Adresse

    • Anonymous says:

      welche meinst denn? keine Ahnung um ehrlich zu sein …
      kannst mir aber auch unter “kufor@outlook.com” schreiben

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