Gruesse aus dem Sabbatjahr!

After over 8 years of activism and fight I’ve decided to go 2014 for a (part-time) sabbatical! Who wants to join? Who dares to live?
Dupa peste 8 ani de activism si lupte m-am hotarat ca anul acesta sa fie un an “sabbatical”, de destindere si reorientare… Mai caut participanti! Cine are curaj si chef sa traiasca? ­čÖé

tfb

Die Sylvesterfeier und der 1-2 Tage dauernde Fortsetzungs-“Kef” mit 30-35 schoenen Menschen haben es mir leicht gemacht, dieses Jahr umgehend zu einem (meinem ersten) Sabbatjahr zu erklaeren. Alles andere waere der sichere Weg in den Burnout. Eine intensive (Teil)Auszeit passt ja auch ganz gut nach 8,5 Jahren Rueckkehr nach Siebenbuergen und dem seither dauernden, oft kaempferischen Engagement und Kampf mit dem hiesigen Kacksystem und seinen Vertretern, denen der Sinn fuers gute Leben, Zusammenleben bzw. das Leben-und-Lebenlassen wesensfremd zu sein scheint.

Werde mich nicht ganz zurueckziehen, sondern – ganz im Gegenteil – mich NGO-maessig aufs Wesentliche konzentrieren – d.h. auf die laufenden und moeglicherweise noch anstehenden Gerichtsprozesse gegen die Arschloecher Korrupten und Korrumpierten und Verirrten dieser Nation. Auf die vielen kleinen Scharmuetzel und K(r)aempfe im realen Leben und/oder im virtuellen Raum verzichte ich aber. Gehirn- und Seelenentmuellung stehen an.

Die Prioritaet 2014 werden aber mit Sicherheit die schoenen, gesunden, angenehmen und sinnvollen Dinge des Lebens und vor allem die Menschen drumherum sein. Das wiederum macht ein Sabbatjahr zu einem fast schon subversiven, systemzersetzenden Projekt! Und was die Bloggerei und FB betrifft, kann ich nur sagen: Liebe Gemeinde, das Leben passiert offline! (Und die Liebe erst recht.)

Wer macht mit? Wer hat Mut zu leben? Als erstes steht bei mir in der Karnevalszeit (Weiberfastnacht 27. 02. 2014 bis Aschermittwoch 05. 03. 2013) ein 5-6-taegiger ‘Kef’ bestehend aus Fasching+Selbsterkenntnis+Aktivistenseminar+Planschbecken+Winterwandern+Weib+Wein+Gesang an, irgendwo in einem Gebirgskurort im Szeklerland(?). In eingen Tagen weiss ich dazu mehr. Geplante Teilnehmerzahl: 30-50-70. Vielleicht sprengt es aber auch alle Erwartungen und es werden 100 oder so. Bedarf ist jedenfalls vorhanden, spuere ich…

Hans Hedrich,
NGO Neuer Weg
hanshedrich@gmx.de

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Posted by at 15/01/2014
Filed in category: Dies & Das, Kultur & Gut, and tagged with:

10 Responses to Gruesse aus dem Sabbatjahr!

  1. Anonymous says:

    … na da schaust aber her!

    w├╝nsch viel Freude bei der Aktion!

    • hans says:

      leik!

    • Sabbaticus says:

      Nachtr├Ąglich mein aufrichtiges Mitgef├╝hl f├╝r deine letzten 8,5 Jahre – es ist nicht leicht, einen Beruf auszu├╝ben der anscheinend dem reinen Geldverdienen dient. Ich einer bin (mit Unterbrechungen) seit 1984 berufst├Ątig, hatte aber Gott sei Dank noch keinen Job, der nach 8,5-j├Ąhrigen Aus├╝bung nach Sabbat heischte. Erhol dich also gr├╝ndlich und ├╝berleg dir gut, was du nach dem Sabbatical machen willst, auf dass du dann kein zweites mehr n├Âtig hast. Toi, toi, toi!

      • Anonymous says:

        … ├Ątzend, ├Ątzend!

        Aber, wie “wahr”!

        Definiert man “Aktivist” mit Dreckschleuderer und der Dominanz Speichel Leckender f├╝r ein paar lumpige Zechinen, dann kommt ein wahrlich frustrierendes Berufsbild dabei heraus.

        Ganz wird dem ja nicht so sein. Die Quintessenz wird allerdings so formuliert schon stimmen …

        Wer je einmal in solche Geleise hineingekommen, der kommt fast nie mehr im Leben wieder heraus. Etliche Male beobachtet!

        Dennoch: Die tiefe Destruktion, die all das Wirken unseres diesen Blog betreibenden “Aktivisten” immer und ├╝berall erkennen l├Ąsst, soll nie dar├╝ber hinwegt├Ąuschen, dass allen Menschen auch Konstruktives innewohnt.

        Will dieses Konstruktive vielleicht doch einmal aus dem Blogmacher heraus?

        *sich fragend Kopf kratzt*
        *kratz*
        *kratz*

      • hans says:

        @ Sabbaticus
        voellig falsch, wie sie meine taetigkeit einschaetzen…
        1. im zivilgesellschaftlichen bereich zu sein bedeutet viel, viel, VIEL freiwillige=UNBEZAHLTE arbeit zu leisten bzw. ein sehr unregelmaessiges einkommen zu haben. das weiss nun wirklich jeder einigermassen informierte buerger. NGO-taetigkeit zwecks reinen gelderwerbs? sowas gibt es hoechstens bei greenwash-NGOs, die von der industrie gesponsort werden, nicht aber bei minivereinen wie NW.

        2. umso mehr zaehlt persoenlicher einsatz und idealismus in der echten NGO-branche. und wenn du viel mehr gibts als (in form von erfolgen) zurueckbekommst, musst du dich nach ein paar jahren einfach mal erholen, sonst verausgabst du dich.

        3. ein aufmerksamer, lesender zeitgenosse wuesste ausserdem, dass es auch andere, gutbezahlte und gesellschaftlich relevante berufe gibt, die sabbatjahr-verdaechtig sind, weil sie schlichtweg einen intensiven einsatz von grauen gehirnzellen und herzblut voraussetzen: z.b. der lehrer- und der forscherberuf.

        wer also ein sabbatjahr einlegt im leben, der ist keineswegs auf dem falschen weg in selbigem, sondern lebt dieses ganz im gegenteil in einem ziemlich intensiven rhythmus (aehnlich einem profisportler), was wiederum die erholungsphasen noetig macht. vermute aufgrund ihrer antwort, dass sie diese intensive, sinngebende berufliche lebenserfahrung leider noch nicht gemacht haben, sonst haetten sie in ihrer antwort das thema sabbatjahr gar nicht dermassen selbstbewusst verfehlen koennen.

        • Sabbaticus says:

          Honzengang, Tea schreiwst ├Ąnzw├Ąschen gen├Ą esi w├Ą eas isterrechesch Anon├╝maus – en klor Zichen derfir, dat Te dat Schabbesjohr wirklich nidij host ­čśë Ech b├Ąn s├Ąlwest Lihrer (am “Jimnasi”), wi├č alsi vun wat ech (uch Tea) rieden. Meng geat W├Ąnjsch f├╝r Denj kunn├Ąn Schabbesjohr woren awer w├Ąrlech geat gemint – allent Geadet noch ist!

  2. libero says:

    Spass und Ruhe dann… ­čÖé

  3. Anonymous says:

    Verbrachten im letzten Jahrzehnt relativ viel Zeit im Seklerland …

    So zum Entspannen gef├Ąllt mir Sowata am besten. Beh├Ąbige alte Villen, ein irgendwie tr├Ąges Ambiente. Aber auch Kaiserbad (Bad Tuschnad) hat einen gewissen Reiz. Vor allem im tiefen Winter, wenn manchmal alles brettelsteif gefroren ist. Bei minus 30┬░ und darunter kann es schon mal passieren, dass die Rostlauben nicht mehr so recht rollen wollen, bzw. dass einfach durch thermische Spannungen Fensterscheiben der Blechk├╝beln zerspringen. Selber so was erlebt. ­čÖü

    Auch kleine Nester, wie etwa Kleinbatzendorf, haben ihren Reiz! Das Haus von Benedek Elek ist vor allem interessant, wenn man mit Kindern unterwegs ist und es diese Kinder noch verstehen und genie├čen M├Ąrchen zu lauschen.

    Auch lokales Kunsthandwerk hat seinen Reiz. Man kann sich mit skurrilen Versatzst├╝cken aller Art ausr├╝sten und – wenn man ausreichend “hart” und vor allem auch geschickt verbindlich – ist, kann man sich durchaus im Skelerland zu halbwegs moderatem Preis Trachtenst├╝cke anfertigen lassen, die man sonst nur mehr gebraucht erwerben kann. Das handwerkliche Verm├Âgen daf├╝r ist da bei einigen Betrieben durchaus noch vorhanden! Ob auch der entsprechende Wille alten Vorlagen exakt zu folgen, das wird in erster Linie von Geschick, Ausdauer und “H├Ąrte” des zahlungswilligen, bzw. bei schlechter Qualit├Ąt zahlungsverweigernden, Auftraggebers abh├Ąngen. K├Ânnen tun┬┤s ja oft die Sekler, aber ob die auch wollen? Hmm …

    Die touristischen Untenehmungen des Seklerlandes sind auf recht gutem Niveau. Hauptkunden sind in erster Linie zahlungskr├Ąftige Rum├Ąnischethnische, insbesondere solche aus der Hauptstadt. Da gibt es keinerlei Aversionen der lieben Sekler, wenn es darum geht die L├Âwen der Bukarester zu kassieren! ­čÖé

    Zu gewissen Zeiten ist auch alles vollgestopft mit Zahlungsf├Ąhigen aus der recht fernen Hauptstadt. Da findet der m├╝de Wanderer dann oft nur noch relativ sch├Ąbige halbkommerzielle Kammerln irgendwo privat bzw. marginal gelegen, die den Bukarestern zu sch├Ąbig oder sonst wie unattraktiv sind.

    Was bereits vor 10 Jahren auffiel: Es mangelte ├╝berall an Seklerkindern!

    Z.B. waren in Kaiserbad die Kindertanzgruppen der Sekler zu einem bereits auff├Ąlligen Anteil mit Spr├Âsslingen der ├╝berall im Seklerland anzutreffenden Zigeuner “bemannt”. Die relativ breiten “Palatschinkengesichter” der jungen kleinen Zigeunerinnen und die oft recht pummeligen Gestalten der kleinen Zigeuner fielen schon rein optisch stark auf.

    Auch im Seklerland findet nur geringf├╝gige Kapitalakkumulation statt. Auch den krampfhaften Versuchen so was wie ein lokales seklerisches Wirtschaftsleben im Laufen zu halten sind nicht sehr positive Prognosen zu widmen. Die Auspl├╝nderung der Wendel├Ąnder durch Auslandskapital bzw. die dahinter stehenden Interessen ist im Seklerland ebenso offensichtlich wie in ganz Rum├Ąnien und auch Ungarn. Die Fetische der ach wie hochgejubelten ÔÇ×AuslandsinvestitionenÔÇť bewirken im Allgemeinen genau das Gegenteil des ihnen angedichteten positiven Effekts …

    Ein Abwandern von Seklern nach Ungarn ist nur wenig “nahrhaft”, da das Lohnniveau in Ungarn mittlerweile kaum noch viel besser als in Rum├Ąnien sein d├╝rfte. Es lohnt einfach f├╝r einen halbwegs geschickten Sekler kaum nach Ungarn zu gehen. Wenn, dann schon dorthin, wohin inzwischen auch die Ungarn schon abhauen, da sie im eigenen Land oft kaum noch zu ├╝berleben verm├Âgen. Auch – mutma├člich sowieso gekaufte – Hanswurste wie ein Orban werden an diesen Umst├Ąnden nichts zu ├Ąndern verm├Âgen. KEINE rum├Ąnische oder ungarische Regierung verf├╝gt ├╝ber eine eigene “nationale” Wirtschaftsbasis um so imstande zu sein Kapital zu akkumulieren und Abgaben in ausreichender H├Âhe einzusammeln damit neue Projekte erfolgversprechend begonnen, bzw. die laufenden Unternehmungen der ├Âffentlichen Hand geh├Ârig betrieben werden k├Ânnen.

    Auf Grund der administrativen Zersplitterung und der fehlenden eigenen Abgabenhoheit ist das im Seklerland noch weit drastischer zu bemerken als anderswo!

    Trotzdem: Hinfahren und dort eine sch├Âne Zeit verbringen bevor noch die “Asiaten” die Mehrheit haben werden und auch noch der allerletzte Sekler stiften gegangen sein wird wie die l├Ąngst get├╝rmte ÔÇ×deutsche VorhutÔÇť in Rum├Ąnien. Ja, wo sind die denn nur, die ÔÇ×deutschen OrteÔÇť Rum├Ąniens? Wenn es so weitergeht, wird es bald auch keine ÔÇ×rum├ĄnischenÔÇť mehr geben. EU + Nato machen┬┤s m├Âglich … ­čÖé ­čÖé ­čÖé

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