Fasching in Fogarasch. Eindruecke vom 02. 02. 2014

Hier ein paar Eindruecke vom Fasching in Fogarasch am vergangenen Sonntag. Die Feier wurde von der evangelischen Kirchengemeinde organisiert und dauerte von 16h bis gegen 21h. Alt und Jung waren dabei, es gab Sketche, Musik, Tanz, unermuedlich herumhuepfende Kinder, gegen den Hunger belegte Broetchen und Kuchen und gegen einen allzu klaren Kopf Hauswein und Hausschnaps. .Das Schoene am Ganzen – abgesehen von der Anwesenheit wirklich aller Alterklassen -  v.a. die aelteren Semester haben bewiesen, dass sie noch sehr wohl zu Tanzen und zu Feiern wissen! :-)

Posted by at 09/02/2014
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10 Responses to Fasching in Fogarasch. Eindruecke vom 02. 02. 2014

  1. Anonymous says:

    Einmal etwas “Reales” aus Siebenbürgen!

    Die Trostlosigkeit ist schwer zu überbieten …

    Die paar noch vorhandenen Kinder können im Allgemeinen kaum Deutsch.

    Diese Mehrzweckräume verbinden den “kühlen Charme” einer Bahnhofshalle mit dem einer Leichenhalle. Zuletzt so was – auch mit Kindern – vor vielleicht 10 Jahren in Großpold “visitiert”.

    All der entfremdende elektronische Plunder muss natürlich sein. Eine reale Musikgruppe aus realen Menschen, die keinen angelsächsischen Dreck auf die Leut los läßt, war wohl nicht mehr drinnen.

    Es ist halt aus, was soll´s?

    • hans says:

      es ist aus – dafuer aber auf eine art und weise, die ganz unerwartet interessant und sinnreich daherkommt.

      • Anonymous says:

        Ich gebe Ihnen uneingeschränkt Recht!

        Aus gegebenen Gründen sah ich den Film nur zum Teil. Heute konnte ich diesem Mangel abhelfen.

        Das Filmchen ist echt charmant und zeigt die Siebenbürger wie ich sie über einen Zeitraum von 40 Jahren kenne und schätze.

        Mag sein, dass die Betrachtung solcher untergehenden Minderheiten ein schwer nekrophiles Verhalten darstellt …

        Ich habe viele solcher Gruppen durch längere Zeitabläufe betrachtet: Siebenbürger, Zipser, diverse sogenannte “Schwabengruppen”, Reschitzer und andere Berglandbanater, Böhmendeutsche, auch Steirer aus Anina, da überwand ich mich sogar und “verschleppte” um April/Mai 1990 einen ketzerischen Sachsen zur Rosenkranzlitanei in die röm.-kath. Kirche von Steierdorf, wo alte Damen in herzigem Steirisch, das ich gut zu imitieren vermag, die Litaneien runterrasselten, na ja , als Kind betete ich dieses Zeugs in der Klosterschule noch auf Lateinisch, huch, wie ich das nur verabscheute …

        Kurz zuvor haben wir den wohl letzten großen lutheranischen Karfreitagsgottesdienst in Leschkirch besucht. Ein echter “Kontrapunkt”! In der Familie meines sächsischen Studienkollegen “wimmelte” es nur so von Theologen, glaublich war da auch einer einmal zum Pfarrer von Leschkirch gewählt worden. Hat mich aber nie besonders interessiert, gebe ich zu. Dieser Karfreitagsgottesdienst war überaus berührend! Bombastisch inszeniert, sogar mit Posaunenklängen von der Empore, natürlich erstklassig dargebotene mächtig rauschende Orgelmusik. Der Pfarrer salbaderte gekonnt daher über Herz, Schmerz, Heimat, usw., alles flennte … Kurze Zeit darauf waren vermutlich nur mehr eine Hand voll der damals anwesenden Kirchenbesucher noch in Siebenbürgen resident. Herz, Schmerz, Heul hin, Herz, Schmerz, Heul her …

        Andere (nicht deutsche) Gruppen waren z.B. Tschitschen, Tschangos, Gagausen, Banater Tschechen, Kraschowener, Paulikianer, Dobrudschatürken, Dobrudschatataren, usw., um nur einige anzuführen. Die Auflösungsmuster all dieser Minderheiten sind nahezu überall von ihrer Struktur her betrachtet ident. Immer muss man auf die Kinder achten. Meist gibt es kaum welche. Die wenigen verweigern „im Normalfall“ die Elternsprache und dies mit Permission der Eltern … Als Faustregel mag gelten: Wo noch die Grundstrukturen der Dörfer erhalten geblieben sind und es gelingt die altersmäßig geeigneten Damen der Gruppe auch noch zu überzeugen sich vorwiegend von Burschen der eigenen Art schwängern zu lassen und nicht gleich abzutreiben, da besteht noch Chance auf ein Weiterleben der Gruppe. Wie man z.B. bei den Gagausen, deren Bildungssystem komplett russifiziert ist, ersehen kann, geht es selbst unter ungünstigsten Bedingungen noch immer weiter. Wo diese Dörfer nicht mehr funktionieren ist das Ende klar erkennbar …

        Die 2 Musiker und die Klarinettistin waren nicht perfekt, spielten jedoch überaus charmant! So betrachte: Herz was willst Du mehr?

        Danke für diese Filmchen! Es war sehr schön gewesen, es hat uns sehrgefreut. :)

    • Föhnnix says:

      Was soll hier bittesehr aus sein, Kassandra Grinziger? Gründe zum Rumstänkern an den Verhältnissen gab es schon immer und wird es immer geben. M. E. haben die “letzten” fogarascher Sachsen mehr Freude am Leben als Du.

      • Anonymous says:

        Schaun´s den Film genau an, dann wissen´s was ich mein …

        • Föhnnix says:

          Jojo, das Leben ist eine Matrix die in unseren Köpfen läuft – vorallem in denen der Sbbg. Sachsen. Für die einen sterben sie nicht schnell genug aus, für die anderen sind sie bereits Zombies, für andere wiederum leben sie jeden Tag so, als wär’s der letzte usw. usf. Was jetzt not tut, ist ein Charismatiker, der ihnen so vom Ende predigt, als ob’s bereits schon da ist.

          • Anonymous says:

            Sie wissen genau, dass Sie hübsch die Realität dissimulieren!

            Was Not tut ist irgendwas (was das nun sein soll, das weiß auch ich nicht), das die Handvoll für dieses Geschäft noch geeingeter siebenbürgersächsischer Damen dazu bringen könnte ihr Lebensziel darin zu erblicken ein Schüpperl proper siebenbürgersächsisch auf gezogener Fratzen zu kreieren und das auch in die Realität umzusetzen.

            Alles Andere ist Schmarren und bringt nix. Jede/r weiß das und hält dennoch feige das Maul …

            Statt siebenbürgersächsisch” können Sie auch den Namen einer anderen Gruppe einsetzen. Die Probleme sind bei allen Gruppen die Gleichen. Etliche werden nicht überleben können, da die dafür erforderliche unerläßliche Reproduktionsleistung fehlt. Bei den Siebenbürgersachsen schaut´s so aus!

    • hans says:

      @Foehnnix
      es ist noch lange gar nicht aus – schon deswegen nicht, weil sich das leben nie und nimmer an die hobbypropheten haelt, die zu behaupten vorgeben, aus einem misslichen jetztzustand der sb.-sachsen liesse sich ohne jeglichen zweifel das endgueltige verloeschen dee sb.-sachsen ableiten. und es gibt arg viele, die sich als solche betaetigen und aus einem vermeintlichen zukuenftigen rechthaben sowas wie selbstbestatigung herauszuzuzeln versuchen.

      habe dem anonymous gegenueber nur deshalb behauptet, er haette recht mit seinem kassandrageleiere, damit er sich bestaetigt fuehlt. er braucht morbides und dekrepites, schliesslich wohnt er ja in wien!

      in diesem sinne!

  2. Anonymous says:

    Der fromme Kreuzerlabrahamit hält wacker seine andere Backe hin, wenn er eine Backenpfeife kassierte, dass nur so die Ohren rauchten …

    Hallelujah!

  3. Anonymous says:

    Äh, was so ein “richtiger Aktivist” ist…

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