Ehepaar Johannis soll eine wertvolle Geschäftsimmobilie illegal erworben haben

Seit einigen Monaten schreibt des rumänische investigative Journalistennetzwerk RISE project über die Hintergründe des Erwerbs einer hochprofitablen Immobilie in der Heltauergasse (Nicolae Balcescu) Nr. 29 in Hermannstadt seitens der Ehefrau und Schwiegermutter von Klaus Johannis und bringt Licht ins Wirrwarr der damit verbundenen größtenteils unrechtmäßigen “Rück”erstattung an seine heutigen Besitzer.

Weil mir Restitutionsfragen wegen des damit einhergehenden, in Rumänein gezielt  geschaffenen juristischen Kuddelmuddels ausgesprochen zuwider sind, werde ich auf die Einzelheiten dieser Affäre aus Gründen der Frustvermeidung und psychischen Hygiene verzichten und den/die geneigten(n) LeserIn einladen, sich die Originalartikel von RISE zu Gemüte zu führen (bei Bedarf mithilfe von Google Translate, um die ganze Kakophonie dieser Causa mit etwas Dadaismus zu garnieren… ;-) )

Im Wesentlichen, so weit ich das verstanden habe, sollen Ehefrau und Schwiegermutter, unterstützt von Klaus Johannis, mittels eines von einem Dorfbürgermeister in Porumbacu (am Fuß der Fogarascher Berge) gefälschten Erbschaftsnachweises einen 50%-igen Anteil an einem mehrstöckigen Wohnhaus inmitten der Hermannstädter Altstadt mit Geschäftsräumen im Erdgeschoß erworben haben.
Die dabei angewandten Tricks und advokatischen Winkelzüge sowie die Hartnäckigkeit der Vorgehensweise plus die Rücksichtslosigkeit bei der Ausbootung von Teileigentümern (z.B. eines gewissen, inzwischen verstorbenen Richard Wagner) suchen ihresgleichen – und beweisen indirekt, daß KJ für das Überleben und Gedeihen im Bukarester Intrigen- und Korruptionssumpf bestens trainiert ist.

Die besonders lukrative Vermietung der Räume im Parterre der Immobile an eine wohlbekannte österreichische Bank soll dem Ehepaar Johannis seit dem Jahr 1999 oder so um die 320.000 Euro eingebracht haben – obwohl mittlerweile drei Gerichtsbeschlüsse vorliegen, die den Erbschaftsnachweis für ungültig erklärt haben und sogar die Streichung der jetzigen Besitzer (Fam. Carmen und Klaus Johannis) aus dem Grundbuch jener Immobilie angeordnet wurde. Geschehen ist bisher aber nichts – die jährlich cca. 30.000 Euro Mieteeinnahmen fließen weiterhin.

Unstimmigkeiten soll es auch bezüglich der Vermögensoffenlegung von KJ geben. Irgendwie fehlen da 115.000 Euro.
Naja… Nur soviel.

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Um dieses Gebäude geht es (und um einige mehr, die mit den Mieteinnahmen von der Raiffeisenbank finanziert worden sein sollen)… Fotoquelle: RISE project

 

Posted by at 24/10/2015
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