Deutsch-Kreuz: Michael-Schmidt-Stiftung baut (schon wieder) illegal

Notorische Wiederholungsstaeter: Die MSS hat am 1. Juli 2013 vom Kreisrat Kronstadt eine illegale Baugenehmigung (Nr. 51) fuer den Neubau einer Pension anstelle des vor einem Jahr bewusst abgerissen denkmalsgeschuetzten Pfarrhauses in Deutsch-Kreuz erhalten. Dieses  bestaetigte die Bauaufsichtsbehoerde ISC nach einer Beschwerde des Vereins Neuer Weg. (s. Seite 1 des pdf-Dokuments) Somit baut die Stiftung in Deutsch-Kreuz schon wieder illegal – nach dem illegalen Abriss und Beginn des Neubaus im September 2012.

Der kuerzlich begonnene Neubau verwendet ausser historischen Materialien wie Sandstein (fuer das Fundament) und Ziegelstein (Mauerwerk) auch Beton und Eisenbeton, was die Versprechen all jener Luegen straft (z.B. Caroline Fernolend/MET), die von einem originalgetreuen Wiederaufbau des illegal abgerissenen Pfarrhauses sprachen, um damit ihr fragwuerdiges Mitwirken bei Imageveranstaltungen der MSS (Haferland-Woche, Juli-August 2013) schoenzureden.

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Traditionelle und weniger traditionelle Materialien beim illegalen “Wiederaufneubau” in Deutsch-Kreuz

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Ueber die anstehenden rechtlichen Schritte und den Verlauf des Verwaltungsgerichtsverfahrens von NW gegen den Kreisrat Kronstadt  werden wir Euch selbstverstaendlich auf dem Laufenden halten – ebenso wie ueber moegliche parteipolitische Hintergruende, die die illegale Ausstellung der Baugenehmigung ermoeglicht haben (Stichwort PNL-Seilschaften).

panoucritmare
Bautafel in Deutsch-Kreuz

Posted by at 25/08/2013
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3 Responses to Deutsch-Kreuz: Michael-Schmidt-Stiftung baut (schon wieder) illegal

  1. Anonymous says:

    Mehr oder weniger sinnlose Abwehrkämpfe oder gar nur Spiegelfechterei?

    Wo sind die AKTIVEN Aktionen der Leute hier? Mit rein passiven Aktionen wird nichts wirklich zu bewegen gehen! Vom Projekt Felldorf abgesehen, das hier medial zu unterstützen versucht wurde und wofür auch eine brauchbare journalistische Arbeit geliefert worden ist, ist auf weiter Flur nichts zu erkennen.

    Das Gesetz des Handelns wird von Anderen diktiert und mehr als recht kläglich wirkende Wadelbeißerei ist hier leider nicht zu vernehmen.

    Geht einfach nicht mehr oder soll nicht mehr gehen?

    SO wird im günstigsten Falle die eine oder die andere Aktivität Anderer kurzfristigst gestört werden können, jedoch wird dabei nicht mehr herauskommen können.

    Einfach niemand mehr da um sich zu massiven Unmutsäußerungen zusammenzurotten? Sind die Eier schon längst einkassiert worden? Ist alles nur Schein um ein Feigenblatt der “Betriebsamkeit” vor die eigenen sinnlosen Pseudoaktivitäten zu halten?

  2. Wilhelm Jakob Hermann says:

    Danke für die beiden Baustellenfotos. Es ist heute recht schwer Baustellen zu finden, wo ein neues Kellergewölbe gebaut wird. Offensichtlich ist es in Rumänien gar nicht so leicht eine ausführende Firma zu finden, die so etwas noch bauen kann, wenn in diesem Fall die Firma aus der Maramures verpflichtet wurde.
    Was die Verwendung von Beton, wie auf den Fotos zu sehen angeht, stellt sich die Frage inwieweit man heute überhaupt noch in der Lage ist Kellergewölbe traditionell ohne Einsatz von Beton langlebig zu bauen.
    Meiner Meinung ist diese Baustelle ein gutes Beispiel um dazuzulernen – für Gegner und Befürworter. Es wird sicher wenig “Wiederaufbauten” geben wo mit der gleichen Sorgfalt versucht wird alles richtig zu machen.
    Das gibt den Gegnern auch die Chance zu lernen, nicht mit zweierlei Maß zu messen. Es wird sicher nicht die letzte Baustelle dieser Art in Siebenbürgen sein!

  3. Anonymous says:

    Das “wahre Problem” ist doch etwas ganz Anderes!

    Wo sind sie denn, die “deutschen Familien” in Siebenbürgen oder sonst wo in Rumänien, die sich ihr neues Heim bauen, die ihre Kinder in den in Rumänien gesprochenen deutschen Mundarten aufziehen?

    Wenn es noch 2.000 bis 3.000 arbeitsfähige bodenständige Deutsche in Rumänien gibt, dann ist diese Zahl bereits sehr hoch gegriffen! Alle darüber hinaus angeführten Zahlen möge man doch bitte erst einmal beweisen mag man ernst genommen werden.

    Es können durchaus nur mehr 1.000 oder sogar noch weniger sein. Da wird es vielfach auf die Definition des Begriffes “bodenständige Deutsche in Rumänien“ ankommen!.

    So Pi mal Daumen wird da schon eine mehrere Generationen andauernde Ansässigkeit im Lande angenommen werden müssen. Ebenso das Beherrschen des spezifischen Deutsches der in Rumänien ansässigen Deutschen.

    Sondert man von diesen wenigen im Lande noch Ansässigen jene aus die nichtdeutsche Lebenspartner haben und daher fast immer in der Familie nur mehr ganz sporadisch, wenn überhaupt noch, Deutsch reden, mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit aber so gut wie noch nie einen der bodenständigen deutschen Dialekte Rumäniens, dann nähert sich die Zahl der noch in Rumänien ansässigen aktiv erwerbstätigen „bodenständigen Deutschen“ so ziemlich gegen Null.

    Das dürfte das wahre Problem sein.

    An diesem Problem wird von allen konsequent vorbei geschrieben. Da wird halt jedes kleine Fürzchen gar arg hochgespielt um nur ja davon abzulenken. Da müssten doch die ganzen G´scheiterln wirklich das tun was sie so gern hier zusammenschreiben. Sich einen Partner von der gleichen Art suchen. Mit dem lieb sein damit er nicht stiften geht. Sich mit dem gar vermehren. Sich der Mühsal der Kinderaufzucht unterwerfen. Die Schneid und auch die Kraft aufbringen sich von Zeitgeistigem abzukoppeln und die eigene Brut nach eigener Art und eigener Version der deutschen Sprache großziehen, und, und, und, …

    Wie viele solcher Leute mag es denn noch in ganz Rumänien geben? DIE treten hier NIE in Erscheinung. Gibt es DIE vielleicht gar nicht mehr? Gilt da der Satz:

    Wo nichts mehr ist da ist halt nichts mehr?

    Vermag da wer gar etwas Positives zu berichten? Gar von jungen Sächsinnen und Sachsen mit wohl Sächsisch sprechenden in Siebenbürgen aufwachsenden Kindern?

    Man lasse diese Wunderwesen vor den virtuellen Vorhang treten und applaudiere denen!

    Vermag man so etwas allerdings nicht, dann halte man vielleicht doch besser die Klappe …

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