700 Jahre staedtischer Freiheiten fuer Klausenburg (+PODCAST)

Am 19. August 1316 erhielt die Haupstadt Siebenbuergens Klausenburg (Cluj, Kolozsvar) vom ungarischen Koenig und roemisch-deutschen Kaiser Karl Robert von Anjou seine staedtischen Privilegien zurueck, die ‘Clavsembvrg‘ 40 Jahre davor ans katholische Erzbistum Weissenburg/Gyulafehervar/Alba verloren hatte. Am heutigen 19. August 2016 jaehren sich also genau 700 Jahre seit diesem Tag – ein guter Anlass, um die Stadt wieder erwachsen und normal werden zu lassen.

Es ist ein guter Anlass um in diesem Jahr darauf zu pochen,
1. Auf den nationalkommunistischen Kunstnamen “Napoca” (von Ceausescus Pseudohistorikern eingefuehrt) zu verzichten;
2. Zum traditionellen Stadtwappen zurueckzukehren und auf das nationalistisch-kindische Fake-Wappen aus den 90er Jahren zu verzichten:
3. Die oeffentlichen Aufschriften in der Stadt (Ortschilder, Strassenschilder, Werbeschriften) dreisprachig zu gestalten, wie in den von Rumaenien unterzeichneten internationalen Minderheitenschutzabkommen vorgesehen.

Herzlichen Glueckwunsch zum Geburtstag, Klausenburg – Cluj – Kolozsvar!

Die Sadt war seit der Gruendung bis zur Reformation vorwiegend deutsch bewohnt, danach ungarisch und seit den 1950er Jahren vorwiegend rumaenisch. Bis 1944 lebte in der Stadt ein grosse Gruppe juedischer Bewohner.
Am heutigen Tag wurde im Siebenbuergischen Geschichtsmuseum in Klausenburg eine Ausstellung zum Thema 700 Jahre staedtischer Privilegien eroeffnet.

Mein PODCAST zum Thema 700 Jahre Klausenburg

clavsembvrg
Historisches Klausenburger Wappen

Actual_Cluj-Napoca_CoA
Ahistorisches Klausenburger Pseudowappen

Posted by at 19/08/2016
Filed in category: Transylvanisches Tagebuch,

3 Responses to 700 Jahre staedtischer Freiheiten fuer Klausenburg (+PODCAST)

  1. Anonymous says:

    Das Kernproblem dieser Region (Klausenburg ist recht typisch)ist der dramatische Menschenverlust und die insuffiziente Reproduktionsrate. 1990 zwang man Rumänien wieder einmal ein neues System auf. Sicher wenig Grund dem wenig attraktiven Flickschustersystem Tränen nachzuweinen, nur was nachkam war die blanke Katastrophe für Rumänien.

    Im Zuge des durch den von außerhalb des Landes inszenierten Militärputsch von Ende 1989 erzwungenen Systemwechsels musste alles volkswirtschaftlich Relevante Rumäniens so gut wie nahezu unentgeltlich an Ausländer übergeben werden. Ein wahrer Raubzug! Aus den mit der neuen Macht Kooperationslustigen des an sich überaus perfide Repressionsapparats des Flickschusterregimes wurden aus dessen Bodensatz die Hilfswilligen der neuen Dominanz rekrutiert, die das Land im Sinne der Interessen der neuen Dominanz auf Kosten der Bevölkerung Rumäniens in Botmäßigkeit zu halten haben.

    Auch was an Deutsch- und Madjarischsprachigen im Lande noch verblieben ist und über einen gewissen Mindestenfluss verfügt ist dieser elendig miesen Schicht zuzurechnen!

    “Ganz vorsorglich” sorgte man dafür, dass diese neu installierte Büttelschicht quasi “wirtschaftlich kastriert” blieb, d.h., dass nichts volkswirtschaftlich Relevantes Rumäniens in deren realen Einflussbereich verblieb/gelangte.

    Diese Schicht kleiner dreckiger Wendehälse, welche im Namen der neuen Dominanz Rumänien in Botmäßigkeit und Elend zu halten haben, sollte sich von allem Anfang an nur mit kleinen dreckigen Schwindeleien und Kriminalität jeglicher Art ein komfortables Auskommen zu verschaffen imstande sein, keinesfalls jedoch eigene Unternehmungen nennenswerter Art, die zu nennenswerter Kapitalakkumulation führen könnten, in ihren Einflussbereich bekommen. All das bleibt Ausländern vorbehalten …

    Rumänien wurde dazu verdammt in erster Linie Lieferant von billigem willfährigen Menschenmaterial für die durch die Ideologie der Sterilität und des Todes langsam vergreisenden/sich selbst entvölkernden Länder Westeuropas zu werden sowie als verlängerte Werkbank Westeuropas zu mit Ländern wie Bangladesch und Indonesien vergleichbaren Konditionen billigst und für den Westen hochprofitabel zu produzieren soweit eben noch dafür geeignetes Menschenmterial im Lande verbleibt.

    Ein Jammer …

    Tja, und da gibt es dann eben einge willfährige fiese Kreaturen, die vom Kernproblem abzulenken versuchen und stinkende alte Schinken neuerlich unter die Nase zu halten probieren …

    • hans says:

      @ Anonymous: “Tja, und da gibt es dann eben einge willfährige fiese Kreaturen, die vom Kernproblem abzulenken versuchen und stinkende alte Schinken neuerlich unter die Nase zu halten probieren…”

      Darf ich bitte hoffen, dass Sie damit auch mich meinten?
      :-)

  2. Harai László says:

    Richtig!Schon wieder!

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